✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Aaliyah Abendroth?

Magst du dich mal kurz vorstellen?
Steckbrief:  

Name: Aaliyah Abendroth (das ist aber nur mein Pseudonym)
Wohnort: Berlin
Alter: Mitte 30
Größe: knapp 1,80m
Gewicht: zurzeit etwa 60 Kilo (mit Babybauch), sonst eher so um die 55
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: irgendwas zwischen dunkelblond und mittelbraun
Lieblingsfarbe: gelb und orange (ich mag knallige Gute-Laune-Farben)
Lieblingsessen: typische deutsche Hausmannskost, wie Eier in Senfsoße oder Spinat mit Spiegelei
Lieblingsmusik: eher rockigere, am liebsten Elektrorock – meine Lieblingsbands sind Subsonica und Skillet
Lieblingsautor(in):
ich könnte mich nicht für eine einzige entscheiden, es gibt soooooo viele – ich mag zum Beispiel Angeleta Ushindi, Ellen Sommer, Jutie Getzler, Mamen Sánchez, Nina Blazon, Teresa Sporrer – hauptsächlich Liebesromanautorinnen.
Lieblingsbuch: Auch diese Frage ist schwierig zu beantworten, weil sich das ständig ändert, je nachdem, welches Buch ich zuletzt gelesen habe. Aktuell ist es zum Beispiel „Die schönste Art, sein Herz zu verlieren“ von Mamen Sánchez.
Hobbys: Neben dem Schreiben (das ist wirklich mein Hobby Nr. 1!) reise ich gern, liebe es, in fremde Sprachen und Kulturen einzutauchen, und ich spiele Gitarre und schreibe auch eigene Songtexte: Ein paar davon werden in Band 2 der Dream-Catchers-Reihe – „Ein Boygroupstar zum Verlieben“ zu finden sein.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als kleines Mädchen viel geschrieben, gebastelt und auch gemalt – Briefe, kurze Geschichten, Comics; ich habe sogar ganze Zeitschriften gestaltet, die dann aber immer nur mein Bruder zu lesen bekommen hat. Im Teenageralter habe ich angefangen, Songtexte und Fanfiction zu schreiben, während des Studiums dann erste, ausgereiftere Liebesgeschichten in Romanlänge. Und damit war dann auch der Wunsch geboren, etwas „Veröffentlichungsreifes“ zu produzieren. Also habe ich mich hingesetzt und all das, was ich bisher geschrieben hatte, noch mal gelesen und mir überlegt, wie ich es so überarbeiten kann, dass eine zusammenhängende Buchreihe daraus entstehen kann, und dabei ist die Dream-Catchers-Reihe mit dem 1. Band „Ein Boygroupstar als Banknachbar“ herausgekommen.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?
Eigentlich nicht – es sei denn, es zählt als Ritual, dass ich so gut wie immer im Bett liegend (auf dem Laptop) schreibe.

4. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du dafür einen Lieblingsort oder eher eine Muse?
Meine Inspirationen ziehe ich aus ganz vielen Dingen, hauptsächlich aus meinem persönlichen Umfeld und aus besonderen Erlebnissen, aber auch aus dem, was ich lese. Das Wissen übers Musikbusiness und Boygroups im Speziellen habe ich mir zum Teil angelesen (in Biografien, Hintergrundartikeln, Interviews), aber es beruht auch auf persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Ich habe ein paar Musiker im Freundeskreis und konnte so alle Seiten des Showbiz, inklusive Tourleben, Presse“skandalen“ und „verrückten Fans“ kennen lernen.

5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
Total! Ich heule auch, wenn meine Protagonisten heulen. Letztens fragte mich mein Freund, während ich im Bett lag und schrieb, ob alles in Ordnung sei – ich würde so grimmig gucken. Tatsächlich schrieb ich in diesem Augenblick an einer Eifersuchtsszene, in der der Protagonist extrem grimmig guckte. Das passiert mir ständig beim Schreiben – aber auch beim Lesen. Vor allem bei lustigen Szenen – da muss ich dann einfach laut loslachen, egal wo ich mich gerade befinde. Bücher reißen mich einfach mit.

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?
Ich glaube, das war der Tag der Veröffentlichung meines Debütromans. Aber es gab noch viele andere schöne Momente – der Tag, an dem der Bandname meiner fiktiven Boygroup endgültig feststand (er war ein Vorschlag einer Leserin), überhaupt die rege Beteiligung der Leserinnen auf Facebook an verschiedenen Mitmach-Aktionen wie Cover- und Klappentext-votings; und natürlich das erste Mal meinen Roman in gedruckter Form als Taschenbuch in den Händen zu halten; dann die erste Amazon-Rezension; und der Moment, als das E-Book in die Top-20-Romantische-Komödien auf Amazon stieg.

7. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen?
Rezensionen finde ich total wichtig. Deshalb habe ich den Roman vor der Veröffentlichung auch zunächst 5 Testleserinnen gegeben. Und gleich nach dem Erscheinen des E-Books habe ich eine Leserunde auf Lovelybooks veranstaltet. Ich finde jede Rezension wichtig, egal ob positiv oder negativ. Kritik finde ich – vor allem jetzt, wo ich noch am Anfang stehe- besonders wichtig. Ich will mich schließlich noch verbessern.

8. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus (Foto) aus? Ist das Schreiben dein Hauptberuf?
Mein Arbeitsplatz fürs Schreiben ist mein Bett oder das Sofa. Ich schreibe meistens im Liegen auf dem Laptop, im Sommer auch gern mal draußen. Das war nicht immer so – früher habe ich ganz normal am Schreibtisch gesessen und geschrieben, aber inzwischen kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Hauptberuflich habe ich einen ganz normalen 40-Stunden-Job bei einem großen europäischen Online-Portal. Dort koordiniere ich zwei der internationalen Teams. Zum Schreiben komme ich eigentlich immer nur in den späten Abendstunden, wenn mein Sohn schläft und der Haushalt erledigt ist. Ab und zu nehme ich mir aber auch einfach mal einen Tag frei und schaffe dann richtig viel auf einmal zu schreiben.

9. Wie lange hast du an dem Buch gearbeitet? Und wirst du weiterschreiben?
Die Ausgangsgeschichte zu “Ein Boygroupstar als Banknachbar” ist schon vor etlichen Jahren entstanden, aber als ich dann die Idee zu der Buchreihe hatte, habe ich sie noch einmal komplett überarbeitet. Das hat mehrere Monate gedauert. Am Aufwendigsten war eigentlich das Coverdesign. Ich habe etliche Entwürfe gemacht und sehr viel Zeit mit dem Heraussuchen eines passenden Cover-Boy-Fotos verbracht, bevor dann das endgültige Design fertig war. Da es sich um eine Buchreihe handelt, werde ich auf alle Fälle weiterschreiben. Der 2. Band der Serie steht schon in den Startlöchern. Er heißt “Verliebt in einen Boygroupstar” und erzählt die Geschichte von Jenny, welche die Dream Catchers, als Tanztrainerin auf Tour begleitet und dabei ihr Herz verliert.

10. Und nun noch etwas passendes zu Ostern. Wirst du dein Zu Hause osterlich schmücken? Wie verbringst du die Feiertage? Erzähle uns mal etwas darüber?
Das mit dem jahreszeitlichen Schmücken habe ich seit der Geburt unseres Sohnes ehrlich gesagt etwas schleifen lassen. Aber ich habe eine ganz passable Zwischenlösung gefunden: Bei uns hängt jetzt das ganze Jahr über eine Mischung aus Frühlings- und Herbstschmuck – Eulen, Schmetterlinge, bunte Blätter, Igel, Schäfchen, Äpfel… Das passt immer, selbst an Weihnachten.