✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Jane Christo? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Hallo Alex, vielen Dank für die Einladung!

Ursprünglich komme ich aus dem Grafik-Design-Bereich. Nachdem ich während einer Kundenpräsentation dauernd dazwischen gequatscht, und dabei irgendwie die entscheidenden Headlines & Keywords geliefert habe, bin ich mehr und mehr in die Textarbeit gerutscht, bis ich schließlich für die Mitarbeiterjournale zuständig war. Danach war das mit dem Schreiben eigentlich nur eine Frage der Zeit. Als Christine Thomas veröffentliche ich New Adult & Young Adult-Romane. Da ich neben Teen-Novels auch knisternde Romantik liebe, gepaart mit Suspense, Thrill und einem Schuss Erotik, schreibe ich als Jane Christo in diesen Genres. Humor ist für mich ebenso wichtig wie Spannung. Wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze findest du mich an der Kaffeemaschine. Neben Koffein bin ich verrückt nach American Football & Lakritz. Außerdem reisen mein Schatz und ich sehr viel. Schreiben kann ich schließlich überall.

2. Die wohl meist gestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das kam, wie oben beschrieben, nach und nach. Der Ausschlag zu Schreiben war eine monatelange Leseflaute. Damals habe ich ein Buch nach dem anderen abgebrochen, also habe ich abgefangen, eine eigene Geschichte zu schreiben. Mein erster Roman liegt übrigens immer noch in der Schublade.

3. so spontan… was fällt dir mit deinen Namenbuchstaben sofort ein?

Jane Christo (und Christine Thomas) steht für starke Frauen, starke Gefühle & starke Geschichten.

4. Wie lange hast du an dem Buch gearbeitet? Arbeitest du wirklich so von morgens bis abends, wie in einem Büro oder aber auch mal nachts?

Im Schnitt arbeite ich 3 Monate an einem Roman. Es kann auch schon mal länger dauern, das hängt von der Thematik ab und wie tief ich mich einarbeiten muss.

Ich habe ja noch meinen Job den ich liebe, darum schreibe ich wann immer es mir möglich ist – mal Morgens, mal Nachts.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist?
Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Oft kommen mir im letzten Drittel eines Romans Ideen für ein neues Projekt. Die skizziere ich teilweise noch während ich an einem anderen Buch arbeite. Nach einer Pause fange ich dann mit dem Konzept an. 

6. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Ich bekomme viele Mails von Lesern. Die Nachrichten, die mich am meisten Berühren, kommen oft aus dem Jugendbuchbereich. Das sind herzerwärmende, knieerweichende, Kreisch-mäßige, teilweise sehr emotionale Briefe. Gestern hat mich ein Mail einer jungen Leserin erreicht, die sich meiner Jasmin aus „Rock My World“ sehr nahe fühlt, da sie ähnliches erlebt hat. Sie hat mir geschrieben, wie viel Mut ihr mein Roman gemacht hat. Das sind sehr kostbare Momente für mich. 

Eine andere Leserin hat mir zum selben Buch geschrieben, dass ich ihr geholfen habe, ihr Leben zu verbessern. Wie meine Heldin aus „Rock My World“ hat sie anfangen, Gitarre zu lernen, damit sie ihre Gefühle besser ausdrücken können. Eine andere Leserin hat wie Milena (aus Milena – Crazy in Love) mit Kampfsport begonnen, um sich nicht länger klein und schwach zu fühlen. 

Bei solchen Briefen könnte ich vor Freude heulen.

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Ich setze mich mit Kritik, Anregungen und Ideen meiner Leser immer auseinander. Ich schreibe für sie, darum ist mir ihre Meinung wichtig.

8. Bist du ein Faschings Mensch? Wenn ja, was fasziniert dich daran?

Mein Schatz ist eine rheinische Frohnatur aus Köln. Er liebt den Kölner Karneval heiß & innig. Irgendwas muss er in seinem letzten Leben verbrochen haben, denn ich kann mit Karneval nicht das Geringste anfangen. Armer Schatz.

9. Angenommen, du hättest ausreichend Geld, um dir deinen Traum zu verwirklichen: Wo auf dieser Welt würdest du am liebsten dein Schreibdomizil errichten?

Mein Schatz und ich jetten viel durch die Welt. Eines haben unsere Ziele immer gemeinsam, das ist die Nähe zum Meer. 

Nichts gegen Berge, die sind wunderschön. Aber wo immer ich mal leben werde, es muss in jedem Fall am Ozean sein.

10. Und die letzte Frage: Wenn du an die Schule zurückdenkst; Was war da dein liebstes und welches dein verhasstestes Fach – und wieso?

Das kann ich gar nicht so pauschal sagen. Ich mochte Fächer mit Lehrern, die gern Lehrer waren. Da war das Fach fast schon Nebensache. Ich mochte Mathe, weil alles so logisch war. Ich wollte die Dinge immer verstehen. Mit dem richtigen Lehrer hat das sogar Spaß gemacht. In anderen Fächern war es ähnlich.