✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Hellen May?

2. Magst du dich mal kurz vorstellen?

Hallo ihr Lieben. Mein Name ist Hellen (nur als Schreiberin) und ich lebe im Norden Deutschland auf einem kleinen Dorf bei Hamburg. Ich bin in den 70ern geboren, kenne Schlag- und Karottenhosen, lange und auch toupierte Haare, Schulterpolster, Netzhemden und all die fantastische Musik der 80er Jahre. Das Wichtigste in meinem Leben sind meine Tochter und mein Mann auf der einen Seite und meine beste Freundin auf der anderen Seite. Nicht zu vergessen, die Hunde, zwei Golden Retriver.
Tagsüber arbeite ich in einem Großraumbüro und ich liebe es mit Excel zuarbeiten, vor allem mich durch einen Berg von Zahlen zu wühlen.
Abends schreibe ich, arbeite gern mit Photoshop (ein super Programm) und meine absolute Lieblingsbeschäftigung ist: Fernsehgucken. Für fernsehsüchtig würde ich mich schon halten. Das Motorradfahren leidet sehr unter meiner Schreiberei, daher ist dieses Hobby ein wenig in den Hintergrund geraten. Darüber hinaus reise ich gern, vor allem nach England und in die USA.

3. so spontan… was fällt dir mit deinen Namenbuchstaben sofort ein?

H – Hoffnung
E – Erde
L – Liebe
L – Licht
E – Eintopf
N – Norden

M – Meer
A – Der Name meiner Tochter
Y – Yeah!

4. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich würde sagen, es steckte schon immer in mir. So wie andere singen können oder unbedingt auf Berge klettern müssen, muss ich meine Gedanken, die ich im Kopf habe, zu Papier bringen. Erst dann fühle ich mich besser.

5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Jedes Mal. Im Kopf entsteht eine Situation, als würde man im Kino sitzen und einen Film schauen, nur das man selbst darin mitspielt. Und wenn die Protagonisten verletzt werden, oder sich verlieben, dann tue ich das auch.
Daher bin ich sehr froh, dass niemand in meinem Kopf sehen kann

6. Wenn du an die Schule zurückdenkst, was war da dein liebstes und welches dein verhasstestes Fach – und wieso?

Ich mochte sehr gern das klassische Fach Zeichnen, oder wenn wir gebastelt haben – sägen, hämmern, bohren … da war ich genau richtig. Leider nur in der Grundschule. Musik war mir ein Graus: Ich kann nicht singen und auch das mit den Noten und einem Instrument liegt mir nicht – absolut talentfrei.

7. Mich würde dann noch brennend interessieren, hattest du so eine richtige Teenagerliebe?

Ja, das hatte ich. Nachzulesen im Buch: „Liebeschaos hoch 3“. Natürlich habe ich einiges umgeschrieben, aber das Schultreffen gab es wirklich und die Kommunikation mit „Killian“ (Name geändert) gab es auch, so ähnlich

8. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Ich beginne oft schon vor der Veröffentlichung, noch bevor das eine fertig ist, mit einem Neuen. Der Kopf ist immer voll mit Gedanken und die passen nicht manchmal nicht zum aktuellen Buch. Daher schreibe ich oft an mehreren gleichzeitig. Je nach Lust und Laune.

9. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin, sondern du hast ja auch eine Arbeitsstelle. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?

Meinen richtigen Job mag ich sehr gern, daher fühle ich mich dort auch sehr wohl. Schreiben tue ich dann, wenn sich die Gedanken in meinem Kopf überschlagen und ich sie so schnell wie möglich herauslassen muss, bevor sie weg sind. Nichts ist schlimmer, als wenn ein Supergedanke verloren geht. Daher habe ich immer Stift und Papier dabei oder spreche in mein Telefon, was wirklich komisch klingt.
Die Familie geht aber immer vor, denn die Zeit, die ich mit meiner Tochter oder meinem Mann verbringen kann, ist knapp bemessen.

10. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen? Gerade wieder ein heißes Thema bei euch Autoren, denn einige finden die 4 Sterne nicht positiv!

Leserezensionen sind mir sehr, sehr wichtig. Darüber oder über Facebook, Emails oder auch auf Messen bekomme ich Feedback zu dem, was ich schreibe und das brauche ich, um mich weiterzuentwickeln. Lob ist Balsam für die Seele und motiviert ungemein. Kritik wird aber ebenso gern gesehen, wenn sie denn angebracht ist.
In einem Roman stecken sehr viele Stunden des Leidens, des Liebens und die Bemühungen, eine Welt in Worte zu fassen, in der ich, als Autor mich fallen lassen kann, wo und wann ich will. Wem diese Welt nicht gefällt, darf es gern sagen, aber bitte mit den richtigen Worten und dem nötigen Respekt.