Ich war am WE 10./11.11.2018 in München auf der lit.Love. Es ist das dritte mal in Folge gewesen, das die Verlagsgruppe Random House, für die lit.Love die Türen öffnete. Für die Leser, Blogger und alle anderen Literaturbegeisterte gab es jede menge Veranstaltungen, wie Talks, Meet & Greets, Worhshops und Lesungen. Ich selbst durfte auch ein weiteres Mal als Bloggerin unterwegs sein, um in die Welt der Buchstaben, Geschichten und Bücher einzutauchen.

          

Es drehte sich das ganze Wochenende ausschließlich nur um das Thema Liebe. Lesen & Leidenschaft. Ich und alle anderen Besucher durften sich auf hochkarätigen internationalen Besuch, wie Rosie Walsh, Kate Morton, Sophie Kinsella und Estelle Maskame freuen.

 

Aber genauso über unsere deutschen Erfolgsautorinnen, wie Amelie Fried, Petra Durst-Benning, Anne Sanders, Frieda Bergmann, Catherine Aurel, Tanja Voosen, Frauke Scheunemann, Sylvia Lott, Stefanie Lasthaus, Anika Landsteiner, Anna Paulsen, Maria Nikolai und Bettina Storks durfte ich mich freuen, sie persönlich kennen zu lernen. Allerdings hatte die diesjährige lit.Love auch einen männlichen Part und dessen Buch vorgestellt – Michel Birbäk.

Alle hier erwähnten AutorInnen, waren mit ihren Verlagen, während des Wochenendes zusammen aufgetreten, wie Penguin, Goldmann, Blanvalet, cbj, cbt, Diana, Heyne u. a.

Natürlich geht ohne Sponsoren nicht all zu viel. Diese hier haben für jeden Besucher die lit.Love Taschen mit Goodies auffüllen lassen. Von mir ein herzliches Danke an dieser Stelle.

Ich hatte das Glück, in diesem Jahr, wieder eine Blogger Lounge besuchen zu dürfen. In dieser Blogger Lounge bekam ich die Möglichkeit, mehr über die drei Autorinnen, nicht nur auf beruflicher Art, sondern auch privat, zu erfahren. Für mich ist es immer wieder ein Highlight, die Schriftstellerinnen so nah,  kennen zu lernen. Dieses Erlebnis, wird mich noch Tage, Wochen, vielleicht auch Jahre, begleiten.

In der Lounge habe ich Maria Nikolai, Frauke Scheunemann und Anika Landsteiner treffen und kennen lernen dürfen. Ich bin von diesen drei Schriftstellerinnen begeistert, und freue mich bald ihre Werke zu lesen. Sie sind so natürlich und auch begeistert an uns Blogger ran getreten, das war einfach nur eine tolle Runde zum small talken…  Einige Blogger vom letzten Jahr habe ich dort auch wiedergetroffen. Somit war es eine wundervolle Stunde.

Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai:
Das Schicksal zweier Frauen.
Das Erbe einer Familie.
Die Geschichte einer Leidenschaft.
Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will…

Maria Nikolai/Maria Krickel ist Autorin mehrerer Sachbücher und eines historischen Romans. Mit „Schokoladenvilla“ verwebt sie nun ihre Leidenschaft für historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade zu einer opulenten Familiensaga und erfüllt sich damit einen lang ersehnten Traum. Das Buch ist der Auftakt einer Triologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann. Ich lies mich bei den Veranstaltungen in eine Welt der Schokolade entführen und verführen. Denn auf einer dieser Veranstaltungen wurde Schokolade verköstigt. Ich sage euch… Augen schließen und genießen… Und eine Lesung kann ich nur empfehlen zu besuchen, denn die Autorin wird euch dann musikalisch und mit einem Beitrag um diese Familie in Stuttgart um die Jahrhundertwende berichten.

Dackelglück von Frauke Scheunemann:
Mit ihren Romanen um den kleinen Dackel Herkules feiert Frauke Scheunemann ihren Durchbruch als Autorin. Die turbulenten romantischen Komödien, erzählt aus der Sicht eines kleinen Dackels, standen monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

In „Dackelglück“ dem 5. Band der Reihe, herrscht Katastrophenalarm bei Dackel Herkules: Sein bester Freund, Kater Herr Beck, ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Seine Menschen sind ihm kein Trost: Caro und Marc kämpfen mit ihrem Alltag, als berufstätige Eltern, Luisa steckt mitten in der Pubertät, Henri bewirbt sich um den Titel nervigster Erstklässler der Welt und die dreijährigen Zwillinge Milla und Theo terrorisieren ihre Umwelt. Selbst Oma Hedwig ist nicht zu gebrauchen, seit sie auf der Suche nach einer neuen Liebe ist. Aber dann hängt eines Morgens eine Tüte an der Tür von Marcs Tierarztpraxis. Inhalt: Ein schwarzes, süßes Findelkätzchen. Und kurz darauf ist nichts mehr, wie es war…

Frauke Scheunemann, auch unter Anne Herzt bekannt, geboren 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin. Neben ihrer Romanreihe um den bezaubernden Dackel Herkules hat sie im Goldmann Verlag weitere Familienkomödien veröffentlicht, darüber hinaus schreibt sie auch Kinderbücher (Winston). Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern und zwei Hunden in Hamburg.

Mein italienischer Vater von Anika Landsteiner:
Laura bricht ohne groß nachzudenken auf nach Apulien. Ihre Mutter ist gerade gestorben, ihre große Liebe zerbrochen. Jetzt will sie zu ihrem Vater, irgendwo muß es doch auf dieser Welt einen Ankerpunkt geben. Laura war elf, als sie ihn zum letzten Mal gesehen hat, ihre Mutter hatte ihn früh verlassen, diesen Kerl aus einem süditalienischen Dorf. Mit ihrer Ankunft bringt Laura dort alles durcheinander: Emilio sitzt im Rollstuhl, an seiner Seite Gianna, die ihn schon immer geliebt hat. Das Auftauchen der Tochter könnte ihr Glück zerstören. Und dann ist da noch Luca, der mehr als fasziniert ist von Laura und alles noch komplizierter macht. Wird Laura in der fremden Heimat finden, wonach sie sucht?

Anika Landsteiner, wurde 1987 geboren und schreibt schon seit ihrem elften Lebensjahr. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin, ehe sie sich der journalistischen Laufbahn zuwandte. Seit 2010 schreibt sie für verschiedene Online- und Printmedien wie Zeitjung.de, imgegenteil.de, Jolie oder The Fernweh Collective. Außerdem hat sie zwei Jahre das renommierte Münchner Stadtmagazin MUCBOOK geleitet.
Ihr erstes Buch „Gehen, um zu bleiben“ erschien 2017.
Übrigens ist sie Gründerin des Reiseblogs „anidenkt.“, der 2016 mit dem Isarnetz Blogaward als bester Blog des Jahres ausgezeichnet wurde. Anika Landsteiner hostet den Podcast ÜberFrauen, in dem sie mit weiblichen Gästen über verschiedene Themen spricht. Wenn sie nicht gerade um die Welt fliegt, lebt die Autorin in München. Einige weitere Sachbücher sind beim Goldmann Verlag veröffentlicht worden und  ihr Debütroman im Diana Verlag.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war, das Meet & Greet Special mit der britischen Autorin Rosie Walsh.

„Ohne ein einziges Wort“ ist das Debüt der britischen Autorin und Fernsehproduzentin Rosie Walsh, das über Nacht in 30 Ländern verkauft wurde. Wenn Rosie nicht schreibt, liebt sie es, draußen zu sein, sie spielt Violine in einem Orchester, kocht (chaotisch, aber leidenschaftlich) und rollt ihre Yogamatte aus, so oft sie kann und sie signiert ihre Bücher (siehe unten). Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrem Sohn in Bristol.

Die Autorin kam wirklich natürlich und sympatisch rüber beim Blogger Gespräch. Wir sprachen in ihrer Muttersprache, allerdings traute ich mich nicht so. Ich hörte eher zu und lauschte dem Gespräch. Hatte aber Fragen gestellt und diese wurden dann übersetzt und mir beantwortet. Wir sprachen über Musik und die Covergestaltung hier in Deutschland. Denn nicht überall ähneln sich die Cover. Sie sind sehr unterschiedlich. Das Buch kam gleichzeitig in England und Deutschland auf den Buchmarkt. Zur Zeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman, der beim Goldmann Verlag dann erscheinen wird.

     

Ausserdem besuchte ich einige Lesungen, wie Talks und Meet & Greets (mehr dazu in den jeweiligen Rubriken zu finden). Mein Schlußwort dazu ist nicht in Worte zu packen, denn diese Veranstaltung muß man besuchen und erleben. Das lit.Love Team hat sich zum wiederholten Male voll ins Zeug gelegt, und mir ein gutes Gefühl vermittelt, einfach nach Hause zu kommen. Danke!

Quelle: lit.Love