Lesebuch

Meine Bücher und ich …

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Interview mit Violet Truelove/ Ava Innings/Lindsay Lovejoy

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Violet Truelove/Ava Innings/Lindsay Lovejoy? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Erst einmal ein Aloha von Herzen, und ich stelle mich natürlich sehr gerne vor. Mein Name ist Viola Plötz. Ich schreibe unter den Pseudonymen Ava Innings und Violet Truelove im Genre moderne Liebesromane (Chick Lit und New Adult). 2014 hatte ich endlich den Mut meinen Debütroman zu veröffentlichen und seit diesem Zeitpunkt bin ich Vollzeitautorin.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe bereits seit meinem zwölften Lebensjahr. Mir war es ein Herzenswunsch meine Geschichten, die sich bis dato nur in meinem Kopf abspielten, aufzuschreiben und an ihnen zu feilen … Gedanken sind nun mal viel flüchtiger als Papier.

3. Warum schreibst du mittlerweile unter drei Pseudonymen? Ist das wegen den Buch Genren?

Stimmt, den Rick gibt es ja auch noch. Der arme Kerl. Den vernachlässige ich immer sträflich, weil er seit 2010 nichts mehr publiziert hat.
Und du hast recht, liebe Alex, es ist wegen der Genre. Rick ist der Mann fürs Grobe. Er schreibt Fantasie und Science Fiction.
Als Violet hatte ich mein Debüt im Bereich Chick Lit. Ein Surfer zum Verlieben ist ein lockerer und fröhlicher Sommerroman. Dann hatte ich die Idee zu einem Surfer-New Adult Roman (damals hieß er noch Safeword „Wipe-Out“, heute heißt die Reihe „Waves of Love“ und ist bei feelings). Die Story war hart und düster, die Charaktere jünger … Ich wollte meine Violet-Leser nicht durch die härtere, ungeschultere Welt abschrecken und entschied mich für das Pseudonym Ava Innings.

4. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Unbedingt. Ich finde, dass man merkt, wenn der Autor nicht mit dem Herzen dabei war. Ich muss auch beim Schreiben weinen – ob vor Rührung oder Trauer oder Freude. Sexszenen lassen mich natürlich auch nicht kalt.

5. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Ja … Mir brennen gefühlt hundert Ideen unter den Nägeln und ich sehne mich bereits im Überarbeitungsmodus danach, mich der nächsten widmen zu dürfen. Ich habe Angst, dass ich irgendwann nicht mehr aufwache und all meine Ideen mit mir gestorben sind.

6. Du bist ja jetzt nicht nur Romanautorin! Sondern du hast ja auch eine Familie und einen Job. Wie koordinierst du all die Tätigkeiten? In welcher Zeit fühlst du dich am wohlsten?

Doch, ich bin in erster Linie Vollzeitautorin. Mit der Familie ist es etwas schwierig, meine Kinder sind inzwischen allerdings selbstständiger und so gibt es da im Moment immer weniger Handlungsbedarf. Selbstständig war ich aber schon immer. Ich habe direkt nach dem Kommunikationsdesign-Studium begonnen als Fotografin und Designerin zu arbeiten. Bei mir hat sich ab 2014 einfach nur der Schwerpunkt verlagert. Wo fühle ich mich am Wohlsten? Definitiv beim Schreiben. Da ist ja auch alles so, wie ich es will. ich genieße es sehr in meine Welten abzutauchen.

7. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen? Gerade wieder ein heißes Thema bei euch Autoren, denn einige finden die 4 Sterne nicht positiv!

Am Anfang war es hart. Man steckt so viel Herzblut in das Buch und in die Erschaffung realistischer Charaktere. Man verbringt so viel Zeit mit ihnen und man beginnt sie zu lieben. Sie und ihre Fehler. Wenn die Protagonisten dann einfach abgebügelt werden und Leute sich über sie lustig machen oder sagen, dass sie ätzend sind. Ich finde nicht die Kritik an sich schmerzhaft, sondern die Ignoranz und die Arroganz mit der manche Buchbesprechungen daherkommen. Ich rede hier auch nicht von 4 Sterne-Rezis, oder den 1 Stern- Neidrezis, die man automatisch bekommt, wenn man  regelmäßig in die Top 100 bei Amazon wandert – über die kann ich hinwegsehen. Ich habe oft Bücher mit brisanten Themen (Drogensucht, Missbrauch, alternative Beziehungsmodelle wie Polyamorie). Wenn Leser dann sagen „Das Buch war Scheiße, weil sie zwei Männer zur gleichen Zeit liebt. Was stimmt mit der Frau nicht?“, dann tut mir das in der Seele weh. Aber es tut mir ebenso weh, wenn jemand im realen Leben einen schwulen feindlichen Kommentar loslässt. Ja, ich denke, es ist weniger die Kritik, als die Ignoranz. Love is love … so what!

8. Mich würde dann noch brennend interessieren, hattest du so eine richtige Teenagerliebe?

Eine? Ich hatte als Teenager drei längere Beziehungen (zweimal zwei Jahre und einmal im letzten Schuljahr). Ich habe alle drei Jungen geliebt. Das sehe ich auch heute noch so, allerdings eben auf die Art, zu der ich damals fähig war. Mit vierzehn liebt man anders, als mit achtunddreißig. Ich liebe heute nicht besser oder mehr oder weniger, sondern nur anders. Gut geendet hat keine dieser Beziehungen. Das ging von traumatisch (ich habe heute noch Albträume), über enttäuschend (das war hart fürs Ego) über wir sind noch immer Freunde und ich liebe ihn immer noch – wenn auch nicht mehr in romantischer Hinsicht. Viel gelernt habe ich von jedem dieser Menschen.

9. Wenn du an die Schule zurückdenkst, was war da dein liebstes und welches dein verhasstestes Fach – und wieso?

Ich liebte Sport, Kunst und Deutsch. Ich habe Physik und Chemie gehasst. Mathe war auch eher nicht mein Ding.

10. Hast du schon Neue Ideen für ein weiteres Buch? Wenn ja, möchtest du uns etwas darüber berichten?

Wie bereits erwähnt habe, gehen mir die Ideen ja nicht aus. Meine Muse küsst mich gerne (meistens mit Zunge). Ich habe meiner Agentin gerade zwei Reihen vorgestellt und auch die Leseproben geschrieben. Ich bin sehr gespannt wie das weitergeht.

Weiße Nougat Küsse von Frieda Lamberti

✿*゚¨゚✎…. Weiße Nougat Küsse….

In der Lovelybooks Leserunde wurde das Buch von Frieda Lamberti diskutiert. Sehr positiv, denn die Autorin hat mich von Buchbeginn bis zum Buchende wortwörtlich mitgerissen. Sie schreibt wundervolle Familiengeschichten mit dem gewissen Etwas, nämlich Familiengeheimnisse mit etwas Dramatik. Wundervoller leichter Schreibstil, jedes Kapitel hat eine Nougat Skizze, Story mit gut charakteressierten Protas. Alle wurden genial in Szene gesetzt. Buchcover mit dem Süßen Nougat gestaltet, das gut zur Geschichte passt. Rundum… ein für mich gelungener Liebesroman, den ich innerhalb 1 1/2 Tagen durchgelesen hatte. Man kann die Geschichten von Frieda Lamberti immer lesen. Absolute Kaufempfehlung.

Interview mit Kay Noa

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist eigentlich Kay Noa? Magst du dich mal vorstellen?

Puh … das ist schwierig. Ich bin Autorin aus Leidenschaft und schreibe, weil in meinem Kopf Geschichten entstehen, die aufs Papier wollen und mich solange nicht in Ruhe lassen, bis ich mich hinsetze und sie aufschreibe. Mehr kann ich nicht zu mir sagen. Ich bin halt einfach wie ich bin.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Denkbar unspektakulär. Meine Grundschullehrerin hat darauf bestanden und sich trotz meiner Gegenwehr durchgesetzt. Heute bin ich ihr dankbar, denn ich habe schon in der Grundschule damit begonnen, Geschichten aufzuschreiben. Damals Pferdegeschichten, die heute zum Glück verschollen sind.

3. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Nein, keine besonderen. Ich setze mich hin und schreibe los. Ich fürchte, ich bin irgendwie echt langweilig.

4. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du dafür einen Lieblingsort oder eher eine Muse?

Nein. Es ist eher so, dass die Ideen zu mir kommen. Sie fallen hinterrücks über mich her, treiben mich zum Laptop und geben keine Ruhe, bis ich sie aufgeschrieben habe.

5. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Oh ja. Mein Mann lacht mich dann immer aus, weil man meiner Miene ansieht, worüber ich gerade schreibe. Aber ich glaube, nur wenn man die Gefühle lebt, die man reinschreiben will, kann man sie nachher auch rauslesen.

6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Meist sind schon die Übergänge fließend. Zwischen „Ende“ und Veröffentlichen ist ja noch viel zu tun. In dieser Phase beschäftige ich mich zwar intensiv mit dem (fast) fertigen Buch, schreibe aber meist bereits an einem Neuen.

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Ach, da gab es viele. Eigentlich immer, wenn ich erlebe, wie sich durch meine Geschichten etwas für Leser verändert hat. Wenn ich erfahre, dass ich sie trösten oder glücklich machen oder wenigstens erheitern konnte. Das ist jedes Mal wunderbar.

8. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen?

Rezensionen sind wichtig, weil sie von vielen Lesern als Gradmesser für die Qualität des Buches gesehen werden. Man braucht eine gewisse Zahl von Rezensionen und sie sollten auch gut sein.
Für mich selbst bin ich über jedes Leser-Feedback froh und arbeite intensiv mit Betalesern, auf deren Hinweise hin ich oft ganze Szenen umschreibe. Also konstruktive Kritik ist mir sehr willkommen und ich kann auch damit leben, dass meine Bücher nicht allen gefallen.

9. Du hast auch noch andere Bücher geschrieben? Erzähle uns ein wenig davon…

Andere Bücher als?
Ich habe sehr verschiedene Bücher im Portfolio, von Humor bis Düster, von High Fantasy bis zu Romance und Erotik. Und daneben schreibe ich unter anderem Namen noch Fachbücher zu Rechtsthemen.

10. Liest du auch selbst gerne mal? Wenn ja, welches Genre bevorzugst du dann persönlich?

Ich lese seit ich denken kann, gerne und viel. Lesen ist für mich wie atmen und das querbeet. Und seit ich für Skoutz arbeite, lese ich noch mehr! Wunderbar!!!
Dabei freue ich mich über alle Sorten von Büchern. In meiner Bibliothek wohnen ungefähr 6.000 Bücher, von Klassikern/in deutsch und englisch bis hin zu Comics und einer Jerry-Cotton-Sammlung. Ich lese gerne Bücher, die mich überraschen, egal, welches Genre, zumal da die Unterscheidung oft schwer fällt.
Aber von den Büchern, die mich berührt haben, waren die meisten Fantasy-Bücher. 

Die Buchhandlung der Träume von Cristina Di Canio

✿*゚¨゚✎…. Interessante Geschichte!

Als ich dieses wundervolle Buchcover entdeckte, mit diesem wunderschönen Buchtitel, wollte ich es unbedingt lesen. Die einzelnen Kapiteln sind mit einer schönen Bücherzeile verziert worden. Es wird hier wirklich das BUCH in Szene gestellt. Die Protagonistin Nina hat einen besonderen Gast, Adele, die im hohen Alter, jeden Tag in die Buchhandlung kommt, sich in den Sessel setzt und das Treiben in der Buchhandlung beobachtet. Diese alte Dame hat in ihrem bisherigen Leben einiges schon erlebt: Mit und Ohne die Bücher. Und das Liebesleben von Nina wird hier mit eingebaut, so das man aus zwei Leben etwas in Erfahrung bringen kann. Aber nicht nur von diesen Beiden erfährt man etwas, hier sind zwischen den Zeilen, so viele Lebende Menschen gewesen, die sich für Bücher interessieren. Kurzum… es war interessant, denn man erfuhr auch viel über die Buchklassiker, die die Welt eroberten. Eine schöne Geschichte zum Wegträumen.

Ein Hoch auf Lotte und die Liebe von Caroline Mann

✿*゚¨゚✎….Witzige Geschichte!

Das Buch von der Autorin Caroline Mann habe ich für eine Leserunde erhalten. Zu Beginn in die Geschichte, war mein Gedanke, oh nein… es wird aus der Perspektive der Hunde erzählt. Ist das dann wirklich ein Buch für mich? Ich habe weiter gelesen. Die Protagonistin Marlene und ihr Protahund Lotte werden hier wirklich wundervoll in ihre Buchszenen gesetzt, das man wirklich weiterlesen muß und möchte. Wundervoller leichter Schreibstil. Ich habe mir, lacht nicht, eine Walt Disney Filmversion, beim Lesen vorgestellt. So sind dann viele kleine Schmunzler und zum Ende hin auch noch einige Lacher entschlüpft. Ich bin hier echt positiv überrascht worden, diese Idee ist für mich hier wirklich gelungen und es gibt auch ein Happy End, so das ich das Buch absolut empfehlen kann.

Interview mit Juliane Sophie Kayser

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Juliane Sophie Kayser? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Ich bin eine deutsch-amerikanische Autorin, die sich als Botschafterin der christlichen Menschenrechtsorganisation IJM (International Justice Mission: www.ijm-deutschland.de) im Kampf gegen moderne Sklaverei engagiert und Kindern Kurse für Kreatives Schreiben gibt. Geboren bin ich in Washington D.C., aufgewachsen in Berlin, lebe ich jetzt mit meinem Mann und unseren drei Kindern in Heidelberg in einer Wohnung mit schönem Schlossblick. (Später versteht ihr, warum ich den Schlossblick hier erwähne).

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wollte schon immer Schriftstellerin werden. Dafür gibt es einen Beweis. Als ich 8 Jahre alt war, schrieb ich in mein Tagebuch: „Wenn ich groß bin, werde ich Kinderbuchautorin.“ Gut, das ist ja kein Geheimnis, steht ja bei jedem Buch von mir hintendrauf. Aber euch verrate ich die Sätze die dahinterstehen. „Dann werde ich so Bücher schreiben wie Peter Härtling, Michael Ende und Christine Nöstlinger.“ Meinen kindlichen Größenwahn müßt ihr mir schon verzeihen. Übrigens hat mich kein(e) Schriftsteller(in) so sehr geprägt wie die Nöstlinger. Die Krönung aber ist der darauffolgende Satz im Kindheitstagebuch: „Bloß verdient man als Autorin glaube ich nicht genug, ich werde mir wohl noch einen zweiten Beruf zulegen müssen , z.B. Psychologin.“ De facto bin ich dann erst mal Grundschullehrerin geworden.

Ich habe meinem Vater schon Gedichte diktiert, bevor ich schreiben konnte. Schon als Kind habe ich mir Geschichten ausgedacht, die ich in ein Heft geschrieben habe. Zum Teil sind es auch bloß unvollendete Buchideen gewesen, ein paar Kapitel lang… Ich habe auch Hörspiele gemacht als Kind. Ich war Erzähler, ein Räuber, der Überfallene und sämtliche Rollen gleichzeitig und versuchte dies mit unterschiedlichen Stimmen zum Ausdruck zu bringen. In der Jugend schrieb ich dann vor allem unzählige Gedichte, …

In der Oberstufe belegte ich neben dem Deutsch-Leistungskurs ein ganz neues Fach „Literarisches Schreiben“ bei einer fantastischen Lehrerin. Hier kamen dann Kurzgeschichten oder Experimentelle Texte ins Spiel.

3. Wie sieht dein Alltag aus? Was machst du noch neben dem Schreiben?

Als Mutter von drei Kindern und seit 22Monaten Hüterin der Großbaustelle habe ich grundsätzlich immer auch sehr viel anderes zu tun. Aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht irgendetwas für meinen Beruf mache. Sei es Anfragen zu beantworten für Lesungen oder Anfragen zu senden (für Lesefestivals;), Planung von Signierstunden in Buchläden, Kooperation mit Musikern, Tonstudiotermine vereinbaren, Sprecher finden, mich um Werbung kümmern, Leserunde bei Lovelybooks planen, Blogtour planen, Netzwerken etc. Und last but not least: Neue Projekte aushecken.

Gerade habe ich 6 Grundschullesungen, eine Lesung am bundesdeutschen Vorlesetag in einer tollen Buchhandlung und eine Signierstunde „eingetütet“, über die Anfrage der Buchhandlung habe ich mich natürlich sehr gefreut.

Leider macht die schönste Seite des Autorenseins, nämlich das Schreiben nur einen Bruchteil der anfallenden Tätigkeiten aus.

4. Wie lange schreibst du an einem Buch?

Kommt ganz darauf an, ob es ein Bilderbuch ist oder ein Roman. Für ein Bilderbuch brauche ich einige Monate für meinen ersten Roman DAS SANDWICHKIND habe ich reine Schreibzeit 1 Jahr gebraucht. (Aber der Romananfang blieb erst mal drei Jahre liegen, weil andere Projekte dazwischenkamen).

5. Du hast auch schon mehrere Bücher geschrieben? Erzähle uns bitte davon…

2009 erschien mein erstes Kinderbuch MALCHEN UND DIE VERGESSENE ZEIT, eine Zeitreisegeschichte, in der ein Kind aus der heutigen Zeit ins Jahr 1836 gelangt durch ein magisches Versteckspiel und dort auf Malchen trifft, die Tochter des Grafen Graimberg und das Geheimnis lüftet, warum das Schloss heute noch steht. Es ist für Kinder von 6 bis 11 Jahren geschrieben. 2010 erschien dann die englische Ausgabe HANNAH’S FANTASTIC JOURNEY INTO THE PAST ebenfalls zauberhaft illustriert von Bernhard Oberdieck, die ich auf der internationalen Kinderbuchmesse in Bologna präsentierte. 2017 erschien mein Debüt für Erwachsene, ein Hörbuch mit der Pianistin Zhana Minasyan und mit der Schauspielerin Tessa Mittelstaedt als Sprecherin, vielen bekannt als die „Franziska“ aus dem Tatort Köln. Es heißt HOW I MET YOUR GRANDFATHER ODER WARUM ES SINNVOLL SEIN KANN, HACKENSCHUHE ZU TRAGEN und erzählt die wahre Geschichte einer wunderbaren, sehr außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Fred Raymes, einem Holocaustüberlebenden und mir. Außergewöhnlich, da zwischen uns nicht nur 42 Jahre Altersunterschied lagen und ein Ozean, sondern auch die Frage, ob Gott in Ausschwitz gestorben sei oder ob er doch noch lebt. Diese Erzählung lese ich selbst und sie wird von wunderschöner Klaviermusik begleitet. Eine weitere Kurzgeschichte SCHATTENWASSER, NAHE gelesen von Tessa handelt von einer jungen Frau, die versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, bis etwas geschieht, daß ihre neue Welt wie eine Seifenblase zerplatzen lässt… Das Hörbuch ist von einer Leichtigkeit und Heiterkeit, obwohl es große Fragen berührt und ein ernsthaftes Thema behandelt.

Und dieses Jahr erschien pünktlich zur Leipziger Buchmesse mein erster Kinderroman, der rasante und humorvolle Kinderkrimi DAS SANDWICHKIND für Kinder von 8 bis 12 Jahren mit augenzwinkernden Illustrationen von Nina Hammerle. Später dieses Jahr erscheint noch das Hörbuch auf Englisch bei amazon, i-tunes, spotify etc. unter dem Titel HOW I MET YOUR GRANDFATHER OR WHY IT MAKES SENSE TO WEAR HIGH HEELS.

6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist?
Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Dann kommt erst mal ein Marathon, um das neue Werk zu promoten.
Wie oben geschildert: Lesungen, Signierstunden, Leserunden, Blogtouren organisieren, Kinderbriefe beantworten etc. Aber parallel spinnst Du schon wieder Gedankenfäden für neue Projekte.

7. Liest du auch selbst gerne mal?
Wenn ja, welches Genre bevorzugst du selbst persönlich?

Ich bin eigentlich eine totale Leseratte. Leider komme ich aber im Alltag nicht so regelmäßig zum Lesen wie ich mir das wünschen würde. Ich lese am liebsten Romane für Erwachsene. Kurzgeschichten genügen mir nicht. Ich brauche das Gefühl, mich in eine andere Welt, in ein anderes Leben vertiefen zu können.

8. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Und wie. Ein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen ist eine Grundvorrausetzung zum Schreiben.

9. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Als mich die 100 Kinder der Montessori-Grundschule auf der Leipziger Buchmesse nach der actionreichen Lesung des druckfrischen Buchs DAS SANDWICHKIND wie eine Popqueen umjubelt haben, der Applaus nicht enden wollte und sie dann noch hinterher einzeln zu mir kamen und sagten: Du mußt uns versprechen, daß du davon eine Serie schreibst. Wir wollen noch mehr davon hören. Die Kinder haben mich sehr glücklich gemacht. Auch war es schön zum ersten Mal Teil des Programms der Leipziger Buchmesse zu sein und meine beiden neuen Titel in den unterschiedlichen Buchhandlungen auf dem Messegelände vorzufinden.

Aber letzte Woche war auch ein ganz besonderer Moment für mich. Ein Theaterstück , das Kinder der Theater AG einer Heidelberger Grundschule selbst geschrieben hatten und das sie ein Jahr geprobt hatten zu meinem Buch MALCHEN UND DIE VERGESSENE ZEIT wurde uraufgeführt. Auch mein Verleger und die Presse waren dabei. Die Kinder haben umwerfend gespielt und es hat mich auch emotional sehr berührt, mein Werk durch 15 Erst und Zweitklässler so zauberhaft auf die Bühne gebracht zu sehen. Die Oma staunte nicht schlecht, wie gut sie von einer Drittklässlerin dargestellt wurde.

10... so spontan… was fällt dir dazu ein?

Lieblingsfarbe: Rosa
Lieblingsbuch: Der Schwimmer von Zsusza Bánk
Lieblingsschriftsteller(in): C.S. Lewis
Lieblingsessen: Thunfischspaghetti
Lieblingsgetränk: Eisgekühltes Wasser mit Limette und Basilikum
Lieblingsfilm: Wilde Erdbeeren von Ingmar Bergmann
Lieblingsschauspieler(in): Ingrid Bergmann
Lieblingsort: Haus am Gardasee
Lieblingsland: Andalusien
Lieblingshobby: Wandern

Brüder Grimms Märchen Rätsel 11

Ich möchte euch jeden Freitag ein Zitat aus den Brüder Grimms Märchen vorstellen. Heute ist dieses zu erraten, aus welchem Märchen, das wohl stammt?

Aus Liebe zum Buch von Ann Patchett

✿*゚¨゚✎…. Aus Liebe zum Buch!!!

Ann Patchett hat mit diesem kleinen Büchlein „Aus Liebe zum Buch“ ein wirklich gutes Hommage über das Buch an sich geschrieben. Sie betreibt als Autorin in Nashville, Tennessee eine kleine Buchhandlung. Schon das Buchcover ist für lesebegeisterte optisch ein Hingucker. Ich habe diese kleine Lektüre mal am Wochenende gelesen, und war von ihrem Essay begeistert. Sie schreibt, wie ich es im Augenblick erlebe, über die Buchhandlungen und ihr Überleben. Für Zwischendurch ein schönes Büchlein.

Interview mit Nicole S. Valentin

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Nicole S. Valentin? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Nicole S. Valentin ist mein Pseudonym. Ich bin verheiratet, Mutter von zwei Kindern, Dosenöffner von 3 Katzen und wir leben im schicken Ruhrgebiet. Nebenbei gehe ich auch noch meinem Brotjob nach.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das ist sehr persönlich. Ein für mich sehr wichtiger Mensch hat mich dazu ermutigt. „Mach es einfach, du wirst schon sehen, was passiert,“ hat sie gesagt. Leider war es mir nicht vergönnt, ihr von Pia und Alexander aus Trotzdem irgendwie verliebt zu erzählen. Irgendwann sehe ich sie vielleicht wieder und hole das nach!

3. Wie lange arbeitest du an einem Buch? Arbeitest du wirklich, so von morgens bis abends, wie in einem Büro oder aber auch mal nachts?

Ich bin ein Frühschreiber. Wenn ich unter der Woche aus dem Büro komme, finde ich meistens nicht mehr den richtigen Bezug zu meiner Geschichte, da mir dann andere Dinge durch den Kopf gehen. Mein Mann hat Wechselschichten und ich nutze dann oft die Wochenenden, wenn er nicht zu Hause ist. Und dann kann ich auch schon mal die Zeit vergessen.

Ein Buch braucht schon seine 5-6 Monate. Zuerst ist es ja die Geschichte selbst, die unbedingt geschrieben werden möchte. Dann kommt das passende Bild zum Cover und natürlich der Titel, was ich immer ziemlich schwierig finde.

4. Wenn du an die Schule zurückdenkst, was war da dein liebstes und welches dein verhasstestes (ähm .. ist das ein Wort?) Fach – und wieso?

Deutsch war eindeutig mein Lieblingsfach, Französisch hingegen … was soll ich sagen? Ich war ziemlich froh, dass ich es nur ein Jahr lang belegen musste. Chemie und Physik waren auch nicht unbedingt die Burner …Und Mathe? Mathe ist und bleibt ein Arsch.

5. Welcher deiner Träume, die du nachts hattest, würdest du gerne im wirklichen Leben erleben? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, den Traum in einem Roman einfließen zu lassen?

Oh, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht würde ich gern einige Menschen wiedersehen, die leider nicht mehr hier sind. Aber mit meinen Büchern hat das eigentlich nichts zu tun. Das Schreiben selbst ist ja schon ein Traum, der wahr geworden ist. Und meine Protas können all das ausleben, was mir vielleicht nicht unbedingt möglich ist. Das fängt bei der Berufswahl an und hört mit schlagfertigen Antworten auf. Ich bin nämlich eher der Typ, dem ein bissiger Kommentar erst nach einer Minute einfällt.

6. Angenommen, du hättest ausreichend Geld, um dir deinen Traum zu verwirklichen: Wo auf dieser Welt würdest du am liebsten dein Schreibdomizil errichten?

Irgendwo an der Nordsee oder in Norditalien. Das käme wohl tatsächlich aufs Budget an.

7. Bist du eher ein spontaner Typ, oder brauchst du eine genaue Planung für Unternehmungen? Und wie wirkt sich das auf dich als Autorin aus?

Sowohl als auch. Das ist tatsächlich situationsbedingt. Ich kann durchaus Dinge liegen lassen und mich spontan für etwas anderes zu entscheiden. Mit schulpflichtigen Kindern ist das jedoch immer eine besondere Herausforderung.

8. Mich würde dann noch brennend interessieren, hattest du so eine richtige Teenagerliebe?

Wer hatte die nicht?

9. so spontan… was fällt dir mit deinen Namenbuchstaben sofort ein?

Mein Pseudonym hat eine besondere Bedeutung. Meine Kinder sind in diesem Namen verwoben. Daher habe ich sowieso immer ihre Gesichter vor Augen, wenn ich den Namen lese.

Verrücktes Herz von Liv Eiken

✿*゚¨゚✎…. Wundervoll realistisch….

Der FeuerWerke Verlag hat mir ein Vorab Exemplar zum Lesen und besprechen zukommen lassen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflußt. Ich habe das erste Buch von der Autorin, Liv Eiken, gelesen. Und ich war von dem Schreibstil und der Geschichte durchweg begeistert. Sie hat ihre Geschichte sehr realitätsecht geschrieben. Ich habe mich in einigen Zeilen wortwörtlich mit der Protagonistin einheitlich verbunden gefühlt. Man(n) erwartet wirklich oft, das man immer für den Ehemann und die Kinder, wie auch für den Haushalt, einsatzbereit ist. Die Frau stellt sich immer hintenan. Wirklich gut in die Geschichte miteingebunden. Dann sind noch andere Themen gefallen, wie Nervenzusammenbruch oder einfach nur Erschöpfung, Träume wahr werden lassen, Freundschaft pflegen und eine romantische neue Liebe… Ein hübsches Buchcover noch dazu. Man liest sich zügig durch die wenigen Seiten. Es war für mich genau die Geschichte zur richtigen Lesezeit. Absolut empfehlenswert.

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