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Blogtour: Spiekerooger Utkieker von Ingrid Schmitz

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Hallo und Herzlich Willkommen zum 3. Tag der Blogtour „Spiekerooger Utkieker“ von Ingrid Schmitz.

Ich werde euch heute mit auf die Insel Spiekerooge nehmen und euch ein wenig über die friesischen Häuser berichten. Gestern habt ihr bei http://bella2108.blogspot.de etwas über On-Off Beziehungen erfahren und morgen könnt ihr bei https://einanfangundkeinende.wordpress.com etwas von Privatermittler erfahren. Nun wünsche ich euch heute einen interessanten Blogtag.

✽•*¨*•๑✿๑★ Geesthardenhaus ★๑✿๑•*¨*•✽

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Quelle: Geesthardenhaus in Ockholm

Das jütische quergeteilte Geesthardenhaus, das aufgrund seiner geografischen Verbreitung auch cimbrisches Haus oder Schleswiger Haus genannt wird, ist neben dem Gulfhaus und dem niederdeutschen Hallenhaus eine der drei Grundformen, auf die sich die Formenvielfalt der Bauernhaustypen in Schleswig-Holstein gründet. Die wohl bekannteste Sonderform des Geesthardenhauses ist das uthlandfriesische Haus, das auch als Friesenhaus bezeichnet wird. Trotz seiner Bezeichnung findet man das Geesthardenhaus nicht nur in der Geest, einer hügeligen Landschaft, die aus eiszeitlichen Gletscherablagerungen entstand, sondern auch in der Marsch, dem flachen Schwemmland an der Nordseeküste.

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Quelle: Uthlandfriesisches Haus auf Amrum

Das uthlandfriesische Haus mit seinen baulichen Anpassungen an überschwemmungsgefährdete Gebiete ist vor allem auf den Inseln und Halligen Nordfrieslands anzutreffen.

Die Häuser haben die Besonderheiten aller Frieslandhäuser: das Mauerwerk besteht aus rotem Ziegelstein, und sie haben ein Reetdach sowie weiß- oder blaugestrichene Fensterrahmen und Türen. Die an die frühmittelalterlichen Langhäuser erinnernden Gebäude waren ursprünglich relativ klein und mit einem inneren Holzgerüst versehen. Sollten die massiven Küstenstürme Dach und Wände schwer beschädigen, so bot die innere Struktur den Bewohnern weiterhin einen gewissen Schutz. In den Uthlandhäusern waren Stall und Wohnraum innerhalb eines Gebäudes untergebracht.

✽•*¨*•๑✿๑★ Gulfhaus ★๑✿๑•*¨*•✽

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Quelle: Gulfhaus aus Ziegelsteinen im Wangerland. Rückseite mit Scheunentor (rechts) und Stalltor (links)

Das Gulfhaus, auch als Gulfhof oder Ostfriesenhaus bezeichnet, ist eine Bauernhausform, die im 16. und 17. Jahrhundert in Norddeutschland aufkam. Es ist ein Holzgerüstbau in Ständerbauweise. Das Gulfhaus verbreitete sich zunächst in den Marschen und anschließend in den friesischen Geestgebieten.  Seine Entstehung verdankt das Gulfhaus ökonomischen Gegebenheiten. Der Vorgänger des Gulfhauses war das altfriesische Bauernhaus, das wie das Gulfhaus auch, ein Wohnstallhaus darstellte. Diese kleinen Gebäude reichten den Landwirten räumlich aus, da keine große Ernte einzulagern war. Getreideanbau war nur auf wenigen hoch liegenden Flächen möglich, während die ungenügend entwässerten Marschen sich nur als Gras- und Weideland eigneten. Durch verbesserte Entwässerungstechniken mit Wind-Wassermühlen konnten später fruchtbare tiefer liegende Marschgebiete trockengelegt und großflächig für Getreideanbau genutzt werden. Zur Bergung der wachsenden Erntemengen wurde ein Haus mit großem Fassungsvermögen nötig, woraus das Gulfhaus entstand.

✽•*¨*•๑✿๑★ niederdeutsches Hallenhaus  ★๑✿๑•*¨*•✽

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Quelle: Hallenhaus Dat groode Hus von 1795 im Museumshof Winsen

Das Hallenhaus, wegen seines regionalen Bezuges zumeist niederdeutsches Hallenhaus genannt, ist ein im 13.–15. Jahrhundert aufgekommenes Wohnstallhaus der bäuerlichen Bevölkerung in Fachwerkbauweise. In der früheren Forschung ist es als Niedersachsenhaus bezeichnet worden und ist volkstümlich unter diesem Begriff bekannt. Es ist ein Einhaus, bei dem Wohnung, Stallraum und Erntelager in einem großen Hauskörper zusammengefasst sind. Diese ländlich-bäuerliche Hausform war bis zu ihrem Niedergang im 19. Jahrhundert in der Norddeutschen Tiefebene vom Niederrhein bis nach Hinterpommern weit verbreitet. Heute noch prägen Hallenhäuser das Erscheinungsbild vieler Dörfer Norddeutschlands und des Niederrheins sowie Westfalens.

In der Vergangenheit waren noch andere Namen für dieses Haus üblich, abgeleitet aus der Bauweise oder der regionalen Verbreitung:

  • Flett-Deelen-Haus (bezieht sich auf eine häufige Grundrissform des Hallenhauses)
  • Kübbungshaus (Hallenhäuser in Zweiständer-Bauweise: namensgebend sind die als sogenannte Kübbungen ausgebildeten, nicht tragenden Seitenschiffe)
  • Niedersachsenhaus
  • Sächsisches Haus
  • Altsächsisches Bauernhaus
  • Westfälisches Bauernhaus
  • Westfalenhaus

„Niedersachsenhaus“ ist dabei wohl der am weitesten verbreitete und eingebürgerte Begriff, obwohl er im Sinne der Hausforschung nicht wissenschaftlich korrekt ist.

Quelle: Wikipedia.de

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Wieviel Grundformen für friesische Häuser gibt es?

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Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
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Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 4.11.2016 um 23:59 Uhr.

✽•*¨*•๑✿๑★ Blogfahrplan ★๑✿๑•*¨*•✽

Tag 1: http://meinbuecherparadies.blogspot.de
Tag 2: http://bella2108.blogspot.de
Tag 3: hier bei mir
Tag 4: https://einanfangundkeinende.wordpress.com
Tag 5: http://bookwormdreamers.blogspot.de
Tag 6: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Habt eine schöne Blogtourzeit…

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Du. Für immer.

  1. Bettina Hertz

    Hallo,
    Danke für deinen interessanten Beitrag. Die Bauweise der Häuser gefällt mir sehr gut, ähnlich wie bei uns im Spreewald. Es gibt drei Grundformen friesischer Häuser.
    Liebe Grüße
    Bettina Hertz

  2. Daniela Schiebeck

    Es gibt drei Grundformen friesischer Häuser.
    Dankeschön für den sehr interessanten Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  3. karin

    Hallo und guten Tag,

    Danke für den interessanten Bericht über den Häuserbau.

    Es sind wohl dann drei Grundformen friesischer Häuser.

    LG..Karin..

  4. Margareta Gebhardt

    Hallo ,

    vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Es gibt drei Grundformen friesischer Häuser.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )

  5. Tiffi2000

    Hallo,

    danke für den Beitrag! Es gibt drei Formen 🙂

    LG

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