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Meine Bücher und ich …

Blogtour: Adel verzichtet von Christine Sylvester

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Hallo und Herzlich Willkommen zur Blogtour „Adel verzichtet” von Christine Sylvester.

Ich werde heute das Buch vorstellen und euch mit einer kleinen Leseprobe erfreuen. Anschließend möchte ich euch die Autorin kurz vorstellen und einige ihrer weiteren Werke erwähnen. Morgen geht es dann bei www.irveliest.wordpress.com mit dem Autoren Interview weiter. Nun habt eine spannende Lesezeit. 

✽•*¨*•๑✿๑★ Buchvorstellung ★๑✿๑•*¨*•✽

Titel des Buches: Adel verzichtet
Autor des Buches: Christine Sylvester
Genre: Krimikomödie

Format: Print
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Bild und Heimat Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959580428
ISBN-13: 978-3959580427

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Kurzbeschreibung:
Kökkenmöddinger, gebürtiger Däne und Taxi fahrender Philosoph in Dresden, erhält einen Sonderauftrag: Er soll als Privatchauffeur Gundula Gräfin von Gundermark die Stadt zeigen. Auftraggeber ist ihr Sohn Horst von Gundermark. Der attraktive Antiquitätenhändler hat geschäftlich in Dresden zu tun und möchte seine Mutter kulturell gut umsorgt wissen. Da die alte Dame anspruchsvoll ist, hat Kökkenmöddinger ein volles Programm: Elbschlösser, Frauen- und Kreuzkirche, Semperoper, Staatsschauspiel, Dresdner Zwinger. Abends fällt er totmüde ins Bett, kaum dass er mal ein Wort mit seiner Mitbewohnenrin Jelena wechseln kann. Er ist heimlich verliebt in die Radiomoderatorin, die ihn aber allzu oft am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Nach zwei Tagen Sightseeing schüttet die Gräfin Kökkenmöddinger ihr Herz aus: Sie fürchtet, dass ihr Sohn keinesfalls geschäftliche Termine wahrnimmt, sondern ein Seniorenheim für sie sucht. Sie weist ihren Begleiter an, den Sohn zu beschatten. Kökkenmöddinger nimmt die Spur auf, zweifelt jedoch schnell am Verdacht der Gräfin. Er vermutet, dass der Sohn schmutzige Geschäfte tätigt. Oder warum sonst drückt sich Horst von Gundermark vor edlen Residenzen herum und trifft sich mehrmals mit der undurchsichtigen Wanda Organza? Als Kökkenmöddinger auch noch von Jelena erfährt, dass gerade eine Serie von Schmuckrauben Nobelhotels und Juweliere in Dresden erschüttert, hat er eine böse Ahnung … Christine Sylvesters Kriminalroman Adel verzichtet ist ein raffiniertes Spiel mit der Täter-Opfer-Frage und ein atemberaubendes Katz- und Mausspiel vor der beeindruckenden Kulisse Dresdens!

Quelle: Amazon.de

Biographie:

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Christine Sylvester, geboren 1969, ist Journalistin und lebt als freie Autorin, Dozentin und Bodyguard eines ängstlichen Schäferhundes in Dresden. Mit dem 1. Platz im Dresden-Krimiwettbewerb 2005/06 stieg sie ins mörderische Belletristik-Fach ein. Neben fünf Krimis um die Kommissarin Lale Petersen zuletzt PsychopathenPolka (2014) hat sie sich mit Krimianthologien sowie preisgekrönten Kurzkrimis einen Namen gemacht.

Quelle: Amazon.de & Facebook.de

✽•*¨*•๑✿๑★ Leseprobe ★๑✿๑•*¨*•✽

Komischer Kunde 

“Habe den Grafen abgesetzt”, hörte Kökkenmöddinger die Stimme seines Kollegen über Funk. “Tour war Radebeul und Meißen”. Er steigt gerade in den Wagen von Jürgen. Kökkenmöddinger verließ grinsend am Pirnaischen Platz sein Taxi und sah Heinz auf einer Bank in einer Zeitschrift blättern.
“Hallo, mein Lieber”, begrüßte er ihn. Heinz sah auf. “Kökki, Mensch, das ist doch ein schräger Vogel, was?”
“Du meinst diesen Fahrgast, der schon seit heute Morgen von einem Taxi ins andere steigt?”
Kökkenmöddinger ließ sich ebenfalls auf der Bank nieder. “Ja, angeblich ein Graf.” Heinz deutete auf seine Zeitschrift. Kökkenmöddinger schmunzelte. “Und da suchst du gleich die Adelsgazetten nach ihm ab?”
“Ein bißchen”, gab Heinz zu. “Erst dachte ich, die Kollegen erlauben sich einen Scherz oder spielen irgendein Spiel. Aber dann hatte ich ihn selbst im Wagen”.
“Ach?” Kökkenmöddinger sah Heinz an. “Und was wollte er?”
“Wir sind nach Pillnitz gefahren”, gab Heinz Auskunft. “Was der alles wissen wollte… Fragen über Fragen. Ich kam mir vor wie in einer Prüfung!”
Ein weiterer Kollege kam hinzu und zündete sich eine Zigarette an. “Was sagt ihr denn zu diesem Grafen, hmh?” Kökkenmöddinger zuckte die Achseln. “Ich hatte noch nicht das Vergnügen.”
“Nee, nee, da ist doch was faul.” Der Kollege blies Rauch in die Luft. “Wenn ihr mich fragt, der Typ hat irgendwas vor.”
“Das sehe ich auch so”, pflichtete Heinz bei. “Diese Fragen!” Der Raucher schüttelte den Kopf. “Was der alles von mir wissen wollte. Ich kam mir vor wie ein Depp.”
Heinz nickte nur. “Ich hatte Schwein, das ich mit ihm nach Pillnitz mußte. Die August-Cosel-Klamotte habe ich einigermaßen drauf. Aber als er wegen der Kloster fragte…”
“Und die Wettiner.” Der Raucher schnaubte. “Wo welcher Nachkomme jetzt residiert. So eine Scheiße!”
Kökkenmöddinger lachte. “Der macht wohl eine Kulturprüfung oder sowas mit uns allen.”
“Nee,” winkte Heinz ab. “Ich glaube, der hat was anderes vor. Das ist kein Graf.” Er deutete erneut in seine Zeitschrift. “Nischt. Nirgendwo ein Graf von Gundermark!”
“Ja, das mit dem Grafen ist Blödsinn”, sagte der rauchende Kollege. “Ich denke, der will was ganz anderes… Vielleicht will er ein Taxiunternehmen aufbauen.”
“Glaube ich kaum”, entgegnete Kökkenmöddinger. “In Dresden gibt es schon genug von uns. Es werden seit Jahren keine neuen zugelassen.”
“Dann will er vielleicht unseren Laden übernehmen”, mutmaßte Heinz.
“Ach du Scheiße, nee!” Der Kollege warf seine Kippe auf den Boden und trat nach. “Vergiß es! Mit dem als Chef fahre ich lieber Pakete aus.”
“Vielleicht ist er einfach nur ein Spinner, der zu viel Geld und Langeweile hat”, warf Kökkenmöddinger ein. “Malt euch doch nicht gleich Horrorszenarien aus”.
“Na, du hast gut Reden”, sagte Heinz. “Wenn der sich nun aussucht, wen er übernimmt und wen er rausschmeißt?”
“Genau”. Der Kollege zündete sich eine weitere Zigarette an. “Wenn der das nach Bildung entscheidet… Mensch ich bin doch kein Geschichtsprofessor!”
Kökkenmöddinger lehnte sich zurück. “Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.”
Der Raucher winkte ab und Heinz sah Kökkenmöddinger fragend an. “Aristoteles”, ergänzte Kökkenmöddinger. “Wir werden schon noch erfahren, was er vorhat. Oder eben nicht.”
“Deine Nerven möchte ich haben, Kökki.” Der Kollege zog an seiner Zigarette. “So meine Pause ist rum. Ich bin dann am Wagen.”
Heinz legte die Zeitung beiseite. “Ja, ich muß mich auch wieder tummeln.”
In diesem Moment hielt ein weiteres Taxi am Stand. Es war der Wagen von Jürgen. “Hey, das ist doch unser Graf.” Heinz deutete hinüber zum Stand. Kökkenmöddinger wandte sich um und sah einen eleganten Herrn mittleren Alters aus Jürgens Wagen steigen. Dann schien er die weiteren wartenden Wagen eingehend zu betrachten. Heinz erhob sich. “Kökki, ich fürchte, jetzt bist du dran.”

So beginnt die Geschichte. Ich war schon bei diesen Textstellen gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wünsche es euch ebenso, habt eine schöne Lesezeit…

✽•*¨*•๑✿๑★ Weitere Werke ★๑✿๑•*¨*•✽

  • Barocke Engel. 3. Auflage. Kahl, Dresden 2010.
  • Muschebubu. Kahl, Dresden 2008, ISBN 978-3-938916-13-1.
  • Oh du tödliche. Kahl, Dresden 2010, ISBN 978-3-938916-16-2.
  • Sachsen-Sushi. Gmeiner, Meßkirch 2011, ISBN 978-3-8392-1208-0.
  • PsychopathenPolka. Sutton Verlag, Erfurt 2014, ISBN 978-3-95400-320-4.
  • Schattenleben. Emons Verlag, Köln 2014, ISBN 978-3-95451-306-2.
Kriminaltheater
  • Pätschwörk. Theaterverlag adspecta, 2012.
Kinderbücher
  • Ferien mit Carlotta. eBook. Verlag Satzweiss, 2013

✽•*¨*•๑✿๑★ Rezension ★๑✿๑•*¨*•✽

Krimi mal ohne Mord!!!

Ich habe schon lange keinen so unterhaltsamen Krimi ohne Mord und Todschlag mehr gelesen. Es erinnerte mich an einige Fälle von Sherlock Holmes. Also, Christine Sylvester hat für ihren Krimi eine sehr tolle alte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten gewählt. Ein Grund um den Adel mit einzubeziehen. Gelungen!!! Der Protagonist Kökkenmöddinger, Däne, und philosophierender promovierter Taxifahrer hat einen Spezialauftrag von einem Grafen erhalten, er solle seine Mutter, eine alte aber resulute Dame, Dresden vorstellen. Gesagt getan. Zu dieser Zeit herrschen Schmuckdiebstähle in den großen Hotels und Schmuckläden statt. Dresden steht vor einem Problem, das zum Einen Kökkenmöddinger und seine Mitbewohnerin Jelena versuchen zu rekonstruieren. Das ganze Spektakel ist mit so gutem Humor ausgestattet, das es so lesenswert ist, das ganze zu verfolgen. Empfehlenswert!!!

Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt und die ersten Eurer Fragen wurden beantwortet. Denn nun habe ich eine Frage an Euch.

✽•*¨*•๑✿๑★ Gewinnspiel ★๑✿๑•*¨*•✽

Ihr habt die Möglichkeit

zu gewinnen.

Dafür müsst ihr einfach täglich eine Frage beantworten.

Aus welchem Land kommt Kökkenmöddinger?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit das ihre Adresse der Blogtour-Verantwortlichen (Katja Ezold) zwecks Gewinnerversand übermittelt wird.
Teilnahmeschluss ist der 26.04.2016
Für den Versand per Post wird keine Haftung übernommen.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung der Gewinne möglich.

✽•*¨*•๑✿๑★ Blogtourfahrplan ★๑✿๑•*¨*•✽

Tag 1 – Vorstellung des Buches bei www.richteronweb.de

Tag 2 – Interview mit der Autorin bei www.irveliest.wordpress.com
Tag 3 – Sächsische Rezepte bei www.kastanies-leseecke.de
Tag 4 – Barockmusik bei www.tausend-leben.blogspot.de
Tag 5 – Eine Tour mit Kökkenmöddinger bei www.katjas-buecher-und-rezepte.de
Tag 6 – Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

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  1. tierliebe

    Er kommt aus Dänemark

  2. Margareta Gebhardt

    Hallo ,

    Vielen dank für den interessanten Beitrag.
    Kökkenmöddinger kommt aus Dänemark.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

  3. karin

    Huhu,

    hier ist die Karin. Habe die Blogtour gerade erst auf Kastanies -Leseecke entdeckt, weil ich eine Abo per Mail für diesen Blog besitze. O.K.

    Auch wenn ich mich wiederholen muss…Dänemark, da kommt der gute Mann her.

    LG..Karin…

  4. Bettina Hertz

    Hallo,
    Danke für den schönen Beitrag. Kökkenmöddinger stammt aus Dänemark.
    LG Bettina Hertz

  5. Katja

    Hallo und vielen Dank für diesen schönen Auftakt zur Blogtour!

    Zur heutigen Frage: Kökkenmöddinger kommt aus Dänemark.

    Viele liebe Grüße
    Katja

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