Lesebuch

Meine Bücher und ich …

Monat: Juni 2018 (Page 2 of 2)

Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog

✿*゚¨゚✎…. Ich war wie im Urlaub!

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus! So beginnt der Klappentext, der mich mit dem Buchcover zum Lesen animiert hatte. Die Schriftstellerin Katharina Herzog hat mir dann ein Exemplar zum Lesen und besprechen, über den Rowohlt Verlag, zukommen lassen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflußt. Man lernt im Prolog, die Mutter der Protagonistin kennen. In der Vergangenheit begannen die Geheimnisse, die Lena (italienischer Herrkunft) dann teilweise mit ihrer Schwester oder aber auch alleine in ihrer Zeit nach dem Tod der Mutter herauszufinden vermag. Sie erfährt erst, das sie noch einen Großvater hat und viele andere interessante Dinge bzw. die Geheimnisse oder Ungereimtheiten, aber auch Mißverständnisse. Man wird nach Italien an die Amalfiküste entführt, wo man sich zwischen den Zitronenbauern wiederfindet. Eine sehr schöne sommerliche Lektüre. Absolute Lese- und Kaufempfehlung!

Interview mit Anja Saskia Beyer

✽•*¨*• Autoreninterview *¨*•

1. Wer ist Anja Saskia Beyer? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Hallo ihr Lieben, ich bin schon seit 1996 Drehbuchautorin und seit 2013 dazu noch Schriftstellerin, lebe in Berlin mit meiner kleinen Familie und ganz neu mit einem Hund, einem kleinen Golden Retriever Mädchen.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Erst wollte ich Kulturjournalistin werden, habe viele Praktika bei Zeitungen und Zeitschriften absolviert, als Fernsehjournalistin gearbeitet und bin dann zu einer Filmproduktion gekommen, bei der ich dramaturgisch für eine fiktionale Serie gearbeitet habe. Ich wurde Storylinerin (bei UNTER UNS), Dramaturgin (bei der Lindenstraße und „Für alle Fälle Stefanie“, Drehbuchautorin (z.b. Verliebt in Berlin) uvm. und Schriftstellerin. Ich liebe es, emotionale, spannende Geschichten zu schreiben, Menschen etwas mitzugeben, sie zu berühren und zum Nachdenken zu bewegen.

3. Wie sieht dein Alltag aus? Was machst du noch neben dem Schreiben?

Ich bin hauptberuflich Autorin, schreibe vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, dann wieder am späteren Nachmittag, wenn es gerade passt. Manchmal auch im Café. Ich treffe gerne Freunde und Kollegen, am Wochenende fahren wir oft ins Berliner Umland zu den schönen Seen rund um Berlin.

4. Wie lange schreibst du an einem Buch?

Meist schreibe ich circa sechs Monate an einem Buch. Manchmal geht es schneller, manchmal langsamer, auch je nach Rechercheaufwand. Für „Mandelblütenliebe“ (Top 1 Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller), in dem es auch um die jüdische Geschichte Mallorcas geht, oder „Nelkenliebe“, in dem die portugiesische Nelkenrevolution eine Rolle spielt, hat die Recherche z.B. länger gedauert. Aber es hat großen Spaß gemacht, hat mich selbst eintauchen lassen in eine andere Zeit. Diese zu verknüpfen mit einer Familien- und Liebesgeschichte, war eine wunderbare Sache.

5. Du hast auch schon mehrere Bücher geschrieben? Erzähle uns bitte davon…

Im Moment schreibe ich an meinem neunten Roman! Mein achter Roman, „Träume der Provence“, erscheint am 28. August 2018 im Verlag „Tinte & Feder“ und ist schon vorbestellbar. Er entführt euch in ein malerisches Bergdorf in Südfrankreich, mit einer alleinerziehenden Mutter, ihrem 15jährigen Sohn und ihrem besten Freund. Auf der Suche nach einem Gemälde ihrer verstorbenen Mutter erfährt sie mehr über das Geheimnis ihrer Familie und vor allem über sich selbst. Es ist ein schöner Sommerroman und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.

Hier könnt ihr ihn vorbestellen: https://www.amazon.de/Träume-Provence-Anja-Saskia-Beyer-ebook/dp/B07B7KN2YF/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528665342&sr=8-1&keywords=tr%C3%A4ume+der+provence

6. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist?
Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Erstmal gehe ich shoppen, eine Freundin treffen und freue mich, dass ich das geschafft habe. Aber dann entwickle ich möglichst rasch am nächsten Exposé, da das immer seine Zeit braucht. Das ist wie ein guter Wein, der muss auch reifen.

7. Schreibst du hauptsächlich Romane oder liest du auch selbst gerne mal?
Wenn ja, welches Genre bevorzugst du selbst persönlich?

Ich lese selbst gerne ähnliche Bücher, die ich schreibe. Also Liebesromane, Familienromane. Deshalb lese ich gerne Bücher der Kollegen.

8. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Oh ja, oft ertappe ich mich dabei, zu lächeln beim Schreiben, aber auch wenn es traurig wird, nimmt mich das sehr mit. Das mit der Spannung ist so eine Sache: da ich das Exposé entworfen habe, weiß ich ja, wie es ausgeht. Manchmal schreibe ich aber auch, wissend, dass jemand ein Geheimnis hat, aber ich entscheide mich oft recht spät, welches genau das ist. So bleibt es für mich selbst auch spannender.

9. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Es gab schon sehr viele schöne Momente. Zum Beispiel kamen schon mehrfach liebe Leserinnen zu mir auf einer der Messen und haben mir gesagt, wie gut ihnen meine Bücher gefallen. Manche haben sogar extra ein Buch von mir von zuhause mitgenommen, um es signieren zu lassen. Ich bin jedes Mal sehr berührt und freue mich riesig. Gerade hat mir ein Kollege geschrieben, dass er meinen Roman „Mandelblütenliebe“, der als Taschenbuch bei Ullstein erschienen ist, in Andalusien gesehen hat. Das hat mich auch sehr gefreut.

10. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Romane sind sehr Geschmacksache, das geht mir selbst auch so, wenn ich etwas lese. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die in einem Buch steckt. Wenn Ungereimtheiten gefunden werden, bin ich sehr dankbar, wenn Leser es mir in einer Nachricht sagen, wobei das zum Glück dank Lektorat und Korrektorat des Verlages sehr selten vorkommt. Ich würde sehr gerne aus Kritik etwas lernen, es für alle optimal machen, aber oft ist es so, dass genau das, was der eine kritisiert, ein anderer Leser genau super findet und sehr lobt.

Auf jeden Fall freue ich mich immer sehr, von meinen Lesern zu hören. Auf meiner Homepage findet ihr meine Email und auch mehr über meine Drehbuchtätigkeit: www.Anja-Saskia-Beyer.com (tragt euch dort gerne in meinen Newsletter ein, den es nur ca 2x im Jahr gibt, aber so bleiben wir immer in Kontakt, egal was passiert), und hier könnt ihr mir auch sehr gerne folgen: www.facebook.com/AnjaSaskiaBeyer 
www.instagram.com/AnjaSaskiaBeyer
Meine Leser sind mir sehr wichtig, ich freue mich riesig über jeden von euch! Ganz herzliche Grüße und lieben Dank für das nette Interview, Anja.

Das Feuerwehrgeheimnis: Detektivbüro LasseMaja Bd. 23 von Martin Widmark

✿*゚¨゚✎…. Feuer!

War mit meinem Sohn Henrik (10) wieder mal in Valleby, mit den zwei jungen Detektiven, Lasse und Maja, unterwegs. Martin Widmark hat hier wortwörtlich eine sehr tolle Buchreihe geschrieben. Ich lese sehr gerne meinem Sohn etwas zum Einschlafen vor. Allerdings haben wir die Geschichten auf den Tag verlegt, weil es einfach toll ist, mit zu recherchieren. Diesmal sind die Illustrationen in Farbe gehalten, die das ganze noch zusätzlich interessant machen.

Am Abgrund der Dunkelheit – Seelenreise #3.5 von Kari Lessir

✿*゚¨゚✎….. Mystische Novelle

Die Autorin Kari Lessir hat mir ein Vorablese Exemplar zukommen lassen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflußt. Zu Beginn habe ich die ersten Zeilen irgendwie mehrmals lesen müssen, um in diese Novelle eintauchen zu können. „Es ist eine spirituelle Novelle über eines der größten Mysterien unseres Lebens“, schreibt die Autorin. Ich habe es mehr als eine Fantastische Lesereise wahrgenommen. Natürlich überlege ich nun, ob nach meinem Ableben meine Seele auch weiterlebt. Aber kurz um, hat es mich neugierig, auf die Triologie, gemacht. Denke, das es sinnvoll ist, über diese Themen, wie Tod, was ist danach, offen sprechen sollte.

Interview mit Beate Maxian

✽•*¨*•Autoreninterview ๑•*¨*•

1.Wer ist Beate Maxian? Magst du dich mal vorstellen?

Ich wurde als  österreichische Staatsbürgerin in München geboren. Der Beruf meines Vaters hat mich schon als Kind in die Arabischen Emirate, nach Jordanien und Afrika geführt. Das hat mein Interesse an fremden Ländern und Geschichte geweckt. Generell bin ich ein sehr weltoffener, neugieriger Mensch, verliere mein Herz schnell an liebe Mitmenschen, Tiere, schöne Regionen und Kulturstätten. Mein beruflicher Weg hat mich zuerst in die Spielfilmindustrie geführt, wo ich als Produktions- und Regieassistentin arbeitete, danach wechselte ich zum Fernsehen, arbeitete als Redakteurin und Moderatorin. Heute bin ich hauptberufliche Autorin.

2. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mich haben Bücher von Kindheit an fasziniert. Mir konnte man keine größere Freude machen, als mir ein Buch zu schenken (so ist es eigentlich heute noch). Mit sieben Jahren habe ich zum ersten Mal den Wunsch geäußert, Schriftstellerin werden zu wollen. Denn ich habe genauso gerne Geschichten erfunden und geschrieben, wie gelesen.  Ich lebe, wenn man so will, meinen Kindheitstraum.

3. Wie lange, hast du immer an einen der Bücher gearbeitet? Brauchst du für jedes Werk gleich lang?

Ich brauche für meine Wien-Krimis mit Sarah Pauli durchschnittlich acht Monate. Derzeit schreibe ich am neunten Fall mit Sarah, d.h. ich kenne die meisten Figuren in- und auswendig. Zudem habe ich mir im Laufe der Jahre ein Netzwerk an Beratern „erarbeitet“, die mir Fragen zur Polizeiarbeit, Gerichtsmedizin etc. rasch beantworten.  Die Zeit, die ich mit Recherche verbringe, hat sich aus dem Grund seit dem ersten Krimi nahezu halbiert.

Für die Romane brauche ich länger, zwischen zwei und drei Jahren. Da meine Romane auf zwei Zeitebenen spielen, ist die Recherche aufwändiger. Ich verbringe sehr viel Zeit damit alte Zeitungen und Bücher zu lesen, in Archiven zu kramen und Biografien für meine Figuren zu erstellen.  

4. Was machst du hinterher, wenn das Buch beendet und veröffentlicht ist? Stürzt du dich gleich in den nächsten Schreibmarathon?

Meistens vergönne ich mir nach der Abgabe eines Manuskripts ein bisschen „Urlaub“, in dem ich Bücher von Kollegen/Kolleginnen lesen. Denn während eines Schreibprozesses kann ich nur Sach- und Fachbücher lesen, weil ein anderer Krimi oder Roman mich von meiner eigenen Geschichte zu weit wegträgt. Aber meistens fange ich spätestens nach zwei Wochen wieder mit dem nächsten Manuskript an, weil ich es gar nicht länger aushalte, nicht zu schreiben.

5. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Schwierige Frage, es gab so viele schöne Momente. Schön war z.B. als mir eine Leserin ein Corno schenkte (das trägt Sarah Pauli in meinen Wien-Krimis). Sie hat den Anhänger extra für mich in Neapel gekauft (Sarahs Großmutter stammt aus Neapel).

Ein berührender Moment war sicher, als mir nach einer Lesung eine Leserin verriet, dass meine Bücher ihr über eine schlimme Lebensphase hinweggeholfen haben.

Wunderschön war für mich auch, wie die Leser meiner Krimis auf meinen ersten Roman „Die Frau im hellblauen Kleid“ reagierten. Oft ist es ja so, dass eingefleischte Krimileser keine Romane lesen. Aber als die ersten Mails kamen, wie großartig sie den Roman finden, ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen.

6. Im November wird nun ein weiterer Roman von dir erscheinen? Darfst du dich ein wenig dazu äussern… vielleicht den Klappentext und das Buchcover?

Das Geheimnis der letzten Schäferin

Die erfolgreiche Köchin Nina Ludwig ist stolz auf ihre gehobenen Kochkünste. Nun soll sie ausgerechnet mit Julian Leroy in einer Kochshow auftreten. Er gilt als exzentrischer Charmeur und hat sich der bodenständigen Küche verschrieben. Doch das Thema der gemeinsamen Show reizt Nina: Küche anno dazumal. Zudem soll die Aufzeichnung auf einem denkmalgeschützten Bauernhof in dem bayerischen Dorf stattfinden, aus dem Ninas geliebte Großmutter Lieselotte stammte. Sie war dort Ende der 1950er Jahre als letzte Wanderhirtin der Familie aufgebrochen. Während ihrer Zeit auf dem Hof findet Nina heraus, dass ein großes Unglück sie damals in die Ferne trieb …

Das Geheimnis der letzten Schäferin von Beate Maxian

7. Ist dir Kritik von deinen Lesern wichtig und wie gehst du damit um?

Konstruktive Kritik ist mir wichtig, weil mich die Meinung der Leser/Leserinnen interessiert. Oft nehme ich eine Kritik dann auch mit an den Schreibtisch. Aber nicht so, dass ich alles umbauen würde, nur um zu gefallen. Denn in erster Linie muss ich mit meinen Figuren und meiner Geschichten glücklich sein und mich damit identifizieren. Alles andere wäre meines Erachtens Betrug am Leser/der Leserin. Ich freu mich, wenn ich Leser/Leserinnen begeisterte. Wenn jemand mit mir und meiner Art zu schreiben nichts anfangen kann, ist das auch in Ordnung.

Kritik, die nur dazu dient, die Geschichte schlecht zu machen oder den Autor/die Autorin herabzusetzen, ignoriere ich generell.

8. Welches von den folgenden Fragen, trifft eher auf dich zu?
Kaffee oder Tee? –
Tee
Sommer oder Winter? – Sommer
Gut oder Böse? – Gut
Süß oder Sauer? –  Süß
Print oder Ebook? – Print
Film oder Buch? – Buch
Fernsehen oder Lesen?
Lesen

9. Das, was du schon in deinem Leben erreicht hast, ist es das was du wolltest? Was würdest du ändern wollen?

Ja, ich habe erreicht, was ich wollte. Wobei es natürlich noch viele Ziele gibt in meinem Leben.

Aber generell  würde ich an meinem Leben nichts ändern. Ich habe eine großartige Familie und liebe meinen Beruf. Doch wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich Geschichte studieren, weil ich mir möglicherweise bei der Recherche Zeit ersparen würde.

10. Bist du auch auf Messen, wie LBM und FBM & Co anzutreffen? Was machst du dann auf so einer Veranstaltung?

Ja, mich trifft man oft auf Messen, meistens in Leipzig. Dort treffe ich mich mit den Leuten meiner Verlage, mit meinem Agenten, Bloggern, Fans, Kollegen … ich nehme mir aber auch die Zeit, einfach einmal durch die Hallen zu schlendern, weil ich die Atmosphäre mag. Wenn ich abends nicht gerade selbst eine Lesung habe, besuche ich Lesungen.

Brüder Grimms Märchen Rätsel 8

Ich möchte euch jeden Freitag ein Zitat aus den Brüder Grimms Märchen vorstellen. Heute ist dieses zu erraten, aus welchem Märchen, das wohl stammt?

Tilda und die kleine Krabbe von Annika Bützler

✿*゚¨゚✎….. Tilda hilft…

Ein weiteres Abenteuer von Tilda hat uns einen Nachmittag begleitet. Diesmal hat sich eine kleine Krabbe verirrt und hat die Hilfe von Tilda sehr schnell angenommen. So ist im Meer alles gut ausgegangen. Ideal für Erstleser und zum Vorlesen.

Rocky Mountain Horses von Virginia Fox

✿*゚¨゚✎…..Wunderschöne Buchreihe!

Virginia Fox schreibt, wie die letzten Male, wieder einmal eine spannende romantische Liebesgeschichte über die Einwohner aus Independence in den Rocky Mountains. Ihre Buchreihe ist absolut empfehlenswert. Man kann wirklich in den Geschichten mitfühlen und in eine andere Welt eintauchen. Diesmal hat mich ganz besonders der Epilog mitgenommen. Eine sehr rührende Geschichte um Tom Stone und seiner Nichte Annabel. Ein gutes Thema, die Demenz oder bekannt als Alzheimer, ist hier sehr gut in die Geschichte mit eingebunden worden.

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