Lesebuch

Meine Bücher und ich …

Monat: Dezember 2016 (Page 1 of 3)

Shapeshifter: Sky – Das Schicksal von Alia Cruz

✿*゚¨゚✎… Diesmal auf den Wegen durch Alaska!

Ich habe das Buch als Rezentin erhalten und war von der Geschichte gefesselt, wie schon bei Band 1 der Shapeshifter Buchreihe von Alia Cruz. Sie hat diesmal die Geschichte in der Zivilisation beginnen lassen. Im ersten Band war man ja im Brasilianischen Urwald und diesmal ist man auf den Wegen durch Alaska unterwegs. Die Geschichte um Sky und Grace ist so interessant, gefühlvoll, erotisch und natürlich mit Spannung geschrieben worden. Der Schreibstil ist so leicht und flüssig, so dass ich echt innerhalb 1 1/2 Tage die Handlung gelesen hatte. Durch die kleine Unterbrechung, ist man aber trotzdem sofort wieder in der Geschichte drin. Ich freue mich auf den Band 3 und kann diese Buchreihe den Fantasy Lesern absolut empfehlen.

Weihnachtsgeschichten für Kinder von/mit Sandra Pulletz & 9 weiteren Autoren

✿*゚¨゚✎…. Mal wieder einfach nur Kind sein und träumen!

Ich habe als Rezentin die Weihnachtsgeschichten unter anderem mit meinen Kindern und alleine gelesen. Ich war ja von diesem Cover für ein gemeinsames Lesen mit der Familie richtig begeistert. Es ist einfach zuckersüß gestaltet. Im Buch selber sind uns einige Zeichnungen aufgefallen, die wunderbar in die einzelnen Geschichten eingebunden wurden. Es waren wirklich schöne Geschichten, wo man wieder, sich als Kind so leicht und einfach an die Weihnachtszeit, mit allem drum und dran fallen lassen konnte. Ich war von den meisten Geschichten richtig in einen weihnachtlichen Bann gezogen worden.

Rocky Mountain Lion von Virginia Fox

✿*゚¨゚✎….. Einfach nur wieder WOW!!!

Ich habe als Mitglied des Rezententeams das Buch wieder testlesen dürfen. Wie zuvor ist die Covergestaltung wunderschön geworden, mit dem Puma und der Weihnachtsdeko. Passend! Ich habe mir vor dem Erscheinungstermin zwei Tage zum Lesen gegeben. Leider sind es mehr geworden. Warum??? Einfach… weil es sehr gut und spannend geschrieben wurde. Ich wollte nicht sofort wissen, was nun der Protagonistin noch alles als Wildhüterin passieren würde. Ich habe das Spannende etwas heftige kriminalistische in dem Roman erst sacken lassen müssen. Dieses Buch kommt für mich fast so nah heran wie Teil Eins Rocky Mountain Yoga. Ich liebe die Protas. Aber alle Einwohner aus dem Örtchen sind wieder so perfekt in das Geschehen eingebaut worden, das es für mich wieder ein WOW Effekt gegeben hat. Die kleine Liebelei zwischen Quinn und Archer ist sehr schön beschrieben worden, wie die von Anna und Donovan. Ich bin nach wie vor von dem Schreibstil und den tollen Geschichten von der Autorin begeistert. Absolute Kaufempfehlung weiterhin.

Hörprobe: Vergnügt! Ein Treffen in den Wolken: Der de Luca Clan (Band 6)


Quelle: Vergnügt! Ein Treffen in den Wolken: Der de Luca Clan (Band 6) von Isabella Defano, gelesen von Alexandra Richter

Signora Pia und das Lächeln des Meeres von Roberta Gregorio

✿*゚¨゚✎….. Ich war in Italien an kalten Wintertagen!

Ich habe das Buch zum Besprechen erhalten. Ich fand es am Anfang nicht leicht, in die Handlung einzusteigen. Daher legte ich es wieder zur Seite. Aber es hat mich immer wieder angelächelt, wie der Titel auch schon berichtet. Ich nahm mir somit nochmal die Muse und legte los, und konnte dann nach und nach nach Italien abtauchen und es dann nur zum Nachdenken kurz aus der Hand legen. Diese Geschichte, mal ganz ehrlich… hat was von der Realität. Man ist als Mutter immer zu jeder Zeit erreichbar und zur Stelle. Und dann sind die Kinder aus dem Haus und ein Loch entsteht. Irgendwie habe ich davor etwas Angst, denn auch mir wird es passieren und ich habe ein Loch, das ich mir selbst wieder füllen muß. Noch dazu waren es wirklich tolle Protagonisten, die diese Story sehr schön begleitet haben. Ich gestehe, das mir an einigen Stellen, ohne das ich es wollte, einfach ein paar Tränen flossen. Einfach so… Absolute Kaufempfehlung…

Herr Wolke – Ein Fall fürs Alphabet von Rolf Barth

✿*゚¨゚✎……… Wunderschönes buntes Lesebilderbuch!

Also ich habe mit meinem sprachbehinderten Sohn ein paar schöne gemeinsame Lesestunden gehabt. Er hat teilweise das Buch selbst gelesen und ein anderer Teil habe ich ihm vorgelesen. Es ist sehr schön illustriert und sehr einfach mit dem ABC in eine schöne Geschichte eingebunden. Also der Lerneffekt in die Buchstabenwelt ist gegeben. Ich kann dieses Buch von Rolf Barth für Vorschulkinder, aber auch für ältere, vorbehaltlos empfehlen. Sogar für mich war es ja ein kleiner Ausflug in eine Bunte ABC Welt. Erinnerungen in die eigene Kindheit. Wunderbar!

Interview mit Kerstin Steiner

✽•*¨*•๑✿๑★ Autoreninterview ★๑✿๑•*¨*•✽

1. Wer ist Kerstin Steiner? Magst du dich mal kurz vorstellen?

Herzlichen Dank, dass ich heute bei Dir zu Gast sein darf, liebe Alex.
Ich bin nicht nur Ehefrau und Mutter sondern auch das Dienstpersonal unserer Katze Lilly, wobei Lilly sich vermutlich zuerst nennen würde. Wenn ich also nicht im Dienste der Familie unterwegs bin, bin ich Autorin der „Hollywood Hills-Reihe“, die sicher schon einige Leser kennen werden.
Außerdem bin ich verrückt nach Sonne, Sommer, Meer, Wellen, Erdnussbutter und Karamell.
Meine gesamte Familie lebt in den USA und so habe ich immer etwas Sehnsucht nach der verrückten Bande – insbesondere Kalifornien und meine Freunde fehlen mir hier sehr. Deshalb spielen meine Romane wohl auch oft an Schauplätzen in der Nähe von Los Angeles.
Zur Zeit lebe ich in der „schönsten Stadt der Welt“, in München und liebe diese Stadt mit ihrer südländischen Lebensart und den Eisbach mit seiner Welle und den wagemutigen Surfern.
Ich kann mir jedoch gut vorstellen, eines Tages wieder am Meer zu leben und den Delfinen beim Spielen zuzusehen.

2. so spontan… was fällt dir mit deinen Namenbuchstaben sofort ein?

K – Kreativ
E – Einfühlsam
R – Reisefreudig
S – Sensibel
T – Träumerische
I – Intelligent
N – Nachdenklich

S – Sonnig
T – Temperamentvoll
E – Eloquent
I – Individuell
N – Neugierig
E – Ehrlich
R – Romantisch

3. Die wohl meistgestellte Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das stimmt, diese Frage musste ich schon sehr oft beantworten.
Ich habe schon immer geschrieben; bereits in der Grundschule ist mein erstes, kleines Büchlein entstanden, ich war bei der Schülerzeitung und habe später u.a. auch Germanistik und Publizistik studiert. Nach einem kleinen Umweg über eine Ausbildung im Reisebüro, bin ich nach der Geburt unseres Sohnes wieder zum Schreiben gekommen, da wir damals in ein winziges und sehr einsames Dorf in Oberbayern gezogen sind und ich mich dort sehr gelangweilt und einsam gefühlt habe. Was lag da näher, als wieder mit dem Schreiben zu beginnen?

4. Hast du Rituale beim Schreiben? Wenn ja, welche?

Nicht wirklich.
Mein einziger „Tick“ ist, dass ich nur dann kreativ sein kann, wenn ich absolute Ruhe habe und ganz sicher sein muss, nicht gestört zu werden. Also darf auch kein Telefon oder Paketbote klingeln, allein die Möglichkeit, würde mich schon vom Schreiben abhalten.
Ich gebe zu, das ist ziemlich verrückt.
Deshalb fahre ich zum Schreiben dann auch oft einfach für einige Zeit weg – an Orte, an denen mich garantiert niemand stören kann
.

5. Wo holst du dir deine Inspirationen? Hast du dafür einen Lieblingsort oder eher eine Muse?

Das Leben ist inspirierend, wenn man mit offenen Augen um sich sieht. Es geschehen täglich so viele kleine Dinge um mich herum, die zu einer Geschichte oder Episode im Roman führen können, die einen Protagonisten entstehen oder formen lassen.
Natürlich gibt es Orte, die mich besonders kreativ sein lassen, wie die Terrasse meiner besten Freundin – sie hat ein Haus direkt auf dem Strand in Kalifornien, in Sunset Beach. Dort zu sitzen und aufs Meer, die Wellen, die Surfer zu schauen, lässt meine Fantasie sofort arbeiten, Plots entstehen und ein Gefühl für eine Szene erwachen.
Oft reicht jedoch auch ein Song, ein Geruch, um ein Gefühl entstehen zu lassen, dass ich unbedingt in eine Erzählung verwandeln muss.

Eine Muse?
Nein, eine bestimmte Muse habe ich nicht, allerdings gibt es Menschen in meinem Umfeld oder eben solche, die mir begegnen, wenn ich an meinen Inspirationsorten unterwegs bin, die ich leicht verändert als Protagonisten lebendig werden lasse.

6. Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?

Ja, absolut.
Ich tauche beim Schreiben so tief in die Szenen und Protagonisten ein, dass ich alles mitfühle, sei es urkomisch (…ich lache laut mit…), todtraurig (…dann fließen Tränen…) oder spannend (…ich zittere beim Tippen und halte die Luft an…).
Und DAS erklärt jetzt auch, warum ich beim Schreiben allein sein möchte.
Ich habe mehrfach versucht, im Café zu schreiben, während ich auf unseren Sohn, der beim Gitarrenunterricht war, gewartet habe. Man kannte mich dort nach einer Weile sehr gut – die Frau, die ständig laut lacht oder schnieft, wenn sie ihren Tee trinkt…

7. Was ist bis jetzt der Schönste Moment in Deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?

Da gab es so viele schöne Momente auf unterschiedlichen Ebenen.
Einer war sicher, als ich vollkommen ahnungslos meinen ersten Roman hochgeladen hatte und davon ausging, dass ihn sicher niemand finden und lesen würde – doch plötzlich war er Nummer Eins bei Amazon und ich konnte es nicht glauben, dass die Menschen gerade mein Buch gekauft hatten und es auch noch so liebten.
Die erste 5 Sterne Rezension hat mir die Tränen in die Augen getrieben – das ist aber bis heute so geblieben, denn ich kann noch immer nicht glauben, dass die Leser meine Geschichten so ins Herz geschlossen haben.
Die Reaktionen der Leser sind ohnehin jedes Mal neu etwas ganz Wunderbares, Berührendes für mich. (…ja, ich bin sensibel…habe ich doch oben verraten…)
Ein weiteres Highlight war sicher auch meine Lesung bei Droemer Knaur auf der Frankfurter Buchmesse – es war meine erste Lesung und dann gleich auf so einem Event, das war extrem aufregend, zumal um mich herum so viele gestandene und wirklich berühmte Autoren unterwegs waren und ich mir eigentlich sehr klein und unbedeutend vorkam.
Aber auch die Wahl zur Neobooks-Autorin des Jahres, die Wahl auf die Shortlist von Droemer Knaur und einige, nicht erwartete Angebote von großen Verlagen und Agenturen waren sicher ganz besondere Momente für mich.

8. Wie wichtig sind dir die Rezensionen der Leser? Kannst du auch mit Kritik umgehen?

Die Reaktionen der Leser sind für mich als Autorin das Wichtigste.
Ich sitze ja ein Jahr lang und schreibe im stillen Kämmerlein vor mich hin, habe keine Ahnung, ob meine Geschichte den Lesern gefällt oder vielleicht sogar richtig schlecht ist.
Deshalb ist mir die Reaktion der Leser und jede Rezension extrem wichtig, denn das ist mein Lohn als Autorin und das, was mich voranbringen kann.
Dabei ist es egal, ob die Rezension positiv oder negativ ist, denn beides bringt mich weiter und zeigt mir, was der Leser besonders mag und an welcher Stelle ich mich verbessern kann.
Was ich jedoch schlimm finde, sind sogenannte Fake-Rezensionen, aus denen hervorgeht, dass der Roman gar nicht gelesen wurde und nur schlecht beurteilt werden sollte. Das kennen sicher viele Autoren – es gibt gerade bei den erfolgreichen Autoren immer wieder solche Fälle, bei denen offenbar absichtlich so verrissen wird.
Das ist schade und bringt weder dem Autoren, noch dem potentiellen Leser etwas.

9. Nun noch ein paar Fragen auf Weihnachten bezogen! Was war dein schrecklichstes Geschenk und von wem hast du es bekommen?

Da muss ich aber jetzt ganz tief graben, denn in den letzten Jahren habe ich immer nur ganz wunderbare Dinge zu Weihnachten bekommen.
Wenn ich viele, viele Jahre zurückdenke, war es sicher eine damals noch Schallplatte – „Tanzplatte des Jahres“ von Max Greger, die meine Patentante mir geschenkt hat…und diese Platte hatte absolut gar nichts, mit meinem persönlichen Musikgeschmack zu tun und landete ganz hinten im Schrank. Ich habe sie erst wieder hervorgeholt, als ich herausfinden wollte, wie sich Plakafarbe auf Vinyl verhält…

10. Dein Wunsch an den Weihnachtsmann? Und zu guter Letzt: Wie lautetet dein Vorsatz fürs neue Jahr?

Mein Wunsch?
Für meine Familie und mich wünsche ich mir einfach nur Gesundheit und Lebensfreude.
Das mag ein seltsamer Wunsch sein, aber meine Mutter war in meinem Alter schon ein Jahr tot und so habe ich gelernt, wie wichtig es ist, gesund und glücklich zu sein.
Außerdem würde ich mir sehr wünschen, dass unsere aus den Fugen geratene Welt wieder zur Besinnung kommt und die Menschen wieder viel mehr auf einander achten.

Mein Vorsatz?
Oje, die meisten Vorsätze hat man ja schon nach der ersten Woche des Jahres wieder verworfen, vergessen und verschoben.
Jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen, würde mich sehr gefallen, denn dann kommt alles andere von selbst.

Hörprobe: Cocktails und allerlei prickelnde Momente von Emily Frederiksson


Quelle: Cocktails und allerlei prickelnde Momente von Emily Frederiksson, gelesen von Alexandra Richter.

Hörprobe: Zweimal mitten ins Herz von Sarah Saxx


Quelle: Zweimal mitten ins Herz von Sarah Saxx, gelesen von Alexandra Richter.

Hörprobe; Lulea und ihre Vertrauten von Felizitas Montforts


Quelle: Lulea und ihre Vertrauten von Felizitas Montforts, gelesen von ALexandra Richter.

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